Eine Reise für uns bedeutet hin und wieder eine Reise für sie. Die Bettwanze ist zurück in unseren Schlafzimmern und sorgt für mehr als einen einfachen Juckreiz.

In Europa gibt es ca. 3000 verschiedenen Wanzenarten, weltweit sind es ca. 40.000 verschiedene Arten. Abgesehen von der Antarktis, gibt es keinen Lebensraum, an dem sich die Insekten nicht wohlfühlen. Die meisten Wanzen sind Wärme- und Trockenheitsliebend. 

Die wichtigsten Fragen über Bettwanzen werden in diesem Artikel beantwortet:
  • Wo sind Bettwanzen zu finden?
  • Sind sie lästig oder auch gefährlich?
  • Warum immer mehr Bettwanzen auftreten?

DIE BETTWANZE

Wie alle Insekten bestehen Wanzen aus einem 3 teiligen Körperbau, die ihrerseits aus drei oder mehreren Segmentabschnitten zusammengesetzt sind.

Die meisten sind Pflanzensaftsäuger, die bei einem Massenauftreten Schäden an Kulturpflanzen anrichten, z. B. Spitzling an Getreide, Beerenwanze an Beerenobst, Kohlwanze an Kohl.

Einige Arten fallen jedoch durch ihre räuberische Veranlagung auf. Hierbei handelt es sich um die blutsaugenden Bettwanzen, die nicht nur unseren Schlaf nachhaltig stören, sondern auch Krankheiten übertragen können. 

Ausgewachsene Bettwanzen sind mit freiem Auge zu erkennbar. Je nachdem, ob sie mit Blut vollgesogen sind oder nicht, werden sie zwischen 4 mm und 9 mm groß. Charakteristisch für die behaarten sechsbeinigen Parasiten ist ihre rotbraune Färbung und die sehr flache Körperform. Diese Form und der Aufenthaltsort in Wohnräumen ist für den umgangssprachlichen Namen “Tapetenflunder” verantwortlich

WO SIND BETTWANZEN ZU FINDEN

Die bevorzugten Orte für Bettwanzen sind, wie der Name sagt, Betten und Matratzen. Durch die Körperwärme und den Geruch des Menschen werden die Wanzen in der Nacht angelockt, während sie sich Untertags im Schutz der Dunkelheit verborgen halten.

Andere Orte, wo die unerwünschten Parasiten auftauchen, sind hinter Bildern, hinter Tapeten, unter Fußleisten, in Lichtschaltern, sowie in Ritzen und Spalten von Möbeln, Steckdosen, Jalousien und Gardinen. 

LÄSTIG ODER GEFÄHRLICH

Oft wird irrtümlich davon gesprochen, dass Bettwanzen stechen. 
Dem ist nicht so. Mit ihrem besonders ausgebildeten Mundwerkzeug beißen die Tiere in die Haut des Menschen und hinterlassen juckende, rote Flecken.

Sie ernähren sich ausschließlich von Blut und sondern während des Vorgangs ein Sekret ab, das eine betäubende Wirkung auf die Körperstelle hat. Daher nehmen die Opfer oft gar nicht wahr, dass sie gebissen werden.

Da Wanzen zu Werke gehen, wenn die Menschen schlafen, kann der Vorgang des Saugens sehr lange dauern. Zwischen 3 und 20 Minuten kann sich eine Bettwanze in ihr Opfer verbeißen.

Wanzen sind meist nicht nur lästig, sondern können Krankheiten übertragen. Die Chagas Krankheit, auch als Morbus Chagas bezeichnet, ist hauptsächlich in Süd Amerika und Mittelamerika verbreitet. Insgesamt gelten 18 Millionen Menschen als infiziert. Durch Migration und Tourismus wird die Krankheit auch über die Grenzen hinaus verbreitet.

Der Verlauf dieser Krankheit ist gekennzeichnet durch Fieber, Durchfall, Atemnot, Ödeme und Bauchschmerzen. Im weiteren Verlauf bei Nichtbehandlung kommen Krampfanfälle bei Einschluss des Gehirns und Herzvergrößerung hinzu. Es kann zu einer chronischen Erkrankung kommen. Unbehandelt führt die Chagas Krankheit bei 10 % aller Betroffenen nach Jahren zum Tod. 

Auch bei allergischen Reaktionen nach einem Wanzenbiss sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um mögliche Folgeerkrankungen zu unterbinden. 

ANZEICHEN FÜR BETTWANZEN 

So erkennen Sie, ob Bettwanzen bei Ihnen zu Hause eingefallen sind:

  • Wanzenstraßen: Wenn Sie von einer Bettwanze gebissen wurden, ist eine reihenartige Anordnung von Bissstellen sichtbar
  • Blutspuren: Beim Biss tritt Blut an der Bissstelle aus. Ein bis zwei Tropfen Blut können dabei auf Bettlacken oder auf  dem Bettbezug landen
  • Kotspuren: schwarze Spuren im Bett oder auf der Wand können den auf Kot von Bettwanzen hindeuten
  • Tote Wanzen oder abgestorbene Nymphenhäute weisen auf den Befall hin

WARUM IMMER MEHR BETTWANZEN AUFTRETEN

In den 80er und 90er Jahren galten Bettwanzen in Mitteleuropa als mehr oder weniger ausgerottet. In den letzten 20 Jahren hat sich diese Plage in den Industrienationen des Westens stark in unseren Schlafzimmern ausgebreitet. 

Forscher des Umweltbundesamtes in Berlin beobachteten ein dramatisches Ansteigen und Ausbreiten der Bettwanze in ganz Europa. Besonders besorgniserregend ist der Umstand, dass die Tiere eine immer stärker werdende Resistenz gegen gängige Insektizide entwickeln. 

Verantwortlich sind wir Reisenden. Bettwanzen sind immer öfter ein ungewolltes Mitbringsel von Reisen oder Ausflügen.

Die kleinen Blutsauger verstecken sich in Koffern, Reisetaschen und Kleidung, um sich am Zielort im Schlafzimmer einen Lebensraum zu schaffen. Eine einzige Bettwanze kann Eier für bis zu 300 Nachkommen in sich tragen. 

Darüber hinaus sind Second – Hand Möbel, Antiquitäten oder auch Second – Hand Kleidung Kontaminationszentren für Blattwanzen.

Vorsichtsmaßnahmen im Urlaub sind:

  • Hotelauswahl und Hygienestandards der Unterkunft inspizieren und eventuell mit einem Wanzen Spray schon dorthin fahren.
  • Sofort nach Rückkehr vom Urlaub alles, was in die Waschmaschine darf, bei 60 Grad waschen. 
  • Koffer und Reisetaschen, alles, was nicht in die Waschmaschine zu stecken geht, kommen für ein bis zwei Tage in die Tiefkühltruhe. Kälte ist für Wanzen absolut tödlich!!!

WICHTIG: Überlebt auch nur ein Weibchen, geht der ganze Wanzen – Wahnsinn von vorne los. 

Bettwanzen wirkungsvoll bekämpfen mit DFNT

Bettwanzen sind Parasiten und treten als Zivilisationsfolger vor allem in der Nähe von Menschen auf. Die Tiere kommen fast überall auf der Welt vor, sogar in sehr kalten Regionen und extremer Höhe sind sie schon nachgewiesen worden. Bettwanzen sind äußerst robust und können bis zu 40 Wochen ohne Nahrung überleben. Sie sind nachtaktiv und saugen das Blut ihres Wirtes, während dieser schläft.

Tagsüber ziehen sie sich in lichtgeschützte Bereiche zurück, wie beispielsweise in die Matratze, sodass es oft lange Zeit unbemerkt bleibt, wenn ein Bett befallen ist. Auch vom Stich spürt der Wirt zunächst nichts; erst Tage später treten Juckreiz und Rötung im Bereich der Stiche auf. Sehr empfindliche Menschen können auch von Hautentzündungen, allgemeinem Unwohlsein oder sogar Sehstörungen betroffen sein. Meist werden direkt mehrere Stiche bemerkt, die sich oft in einer Linie hintereinander befinden. Doch schon bei einem einzigen Stich ist es höchste Zeit zu handeln, denn Bettwanzen können sich explosionsartig vermehren und innerhalb kürzester Zeit ganze Wohnungen und Häuser infizieren, was eine Bekämpfung sehr schwer macht.

In Bettwanzen konnten bislang 28 verschiedene Krankheitserreger nachgewiesen werden, darunter Hepatitis B und C und sogar das HI-Virus. Eine Übertragung dieser Krankheiten durch eine Bettwanze auf den Menschen konnte bislang allerdings nicht belegt werden. DFNT Anti-Bettwanzen-Spray hilft sofort gegen Bettwanzen, indem es die Parasiten und ihre Eier abtötet. Bei geringem Befall genügt bereits eine Anwendung, um Bettwanzen vollständig zu entfernen und neuem Befall vorzubeugen. Bei sehr starkem Befall können Mittel für den Hausgebrauch nicht mehr helfen, in diesem Fall muss eine Fachfirma hinzugezogen werden.

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