Wer nur von den kleinen Blutsaugern hört, will sich gleich kratzen. Flohbisse sind das, was wir mit dem starken Juckreiz verbinden. Dieser ist äußerst unangenehm. Flöhe begleiten den Menschen schon so lange man denken kann. Schnell springt einmal ein Floh von einem unserer Haustiere auf uns Menschen über – dann geht die Misere los. In unserem Ratgeber haben wir alles Wissenswerte rund um Flöhe, Flohbisse, Flohbefall und dessen Bekämpfung zusammengefasst.

Flöhe – allgemeine Informationen:

In Deutschland kommen vor allem Flöhe bei Haustieren, wie Hund und Katze, vor. Flöhe wechseln ungerne ihren Wirt, weshalb Menschen relativ selten von diesen Flöhen befallen wird. Dennoch kann dies nicht ganz ausgeschlossen werden. Menschenflöhe sind hier selten geworden. Flöhe sind berühmt dafür, dass sie Meister im Springen sind. Sie können das 250fache ihrer eigenen Körperhöhe überspringen. Nur einmal zum Vergleich: Ein Mensch müsste dafür 450 Meter hochspringen. Diesen Kraftakt schafft ein Floh sagenhafte 600 Mal in der Stunde.

Auf der Erde gibt es eine unglaubliche Vielfalt bei Floharten – bis heute sind über 2000 unterschiedliche Arten der Blutsauger bekannt. Sie sind auch bereits etwa 50 Millionen Jahren auf unserem Planeten unterwegs. Menschenflöhe gehören zu den sogenannten Hygieneschädlingen und sind in Deutschland auch wegen den neuen und aufgeräumten Bauten aber eher selten anzutreffen. Für fast jedes Opfer gibt es auch eine eigene Flohart. Neben dem Menschenfloh gibt es den Katzenfloh und den Hundefloh. Hunde werden jedoch relativ häufig auch vom Katzenfloh heimgesucht, denn Flöhe beißen nicht immer in den Wirt ihrer Sorte, sondern beißen auch mal fremd. So können auch tierische Flöhe den Menschen befallen. Flöhe legen Eier, aus denen dann die Larven schlüpfen. Diese werden recht schnell zu neuen Flöhen, weshalb sie schnell zu einer wahren Plage werden können.

Woran erkenne ich einen Flohbefall? Was sind die typischen Anzeichen?

Flöhe befallen ihren Wirt und beißen dann mehrfach hintereinander zu. So entstehen regelrechte „Flohstraßen“, denn die juckenden Flohbisse rufen eigentlich immer einen Hautausschlag hervor. Der folgende starke Juckreiz ist ein verlässlicher Indikator. Hund und Katze werden ebenfalls von den Blutsaugern gepeinigt, sodass sie sich heftig und andauernd kratzen. Ob in der Hundehütte oder auf der Katzendecke – ist der Flohbefall erstmal festgestellt, können die Blutsauger auch auf den Menschen überspringen. Aus diesem Grund ist Handlung angesagt. Bei Haustieren kann das Kratzen auch in Kombination mit heftigem Lecken auftreten.

Wie kann ich Flöhe bekämpfen? 

Wer denkt, dass sein Hund oder seine Katze Flöhe hat, kann das schnell nachprüfen. Dafür sollte man einen Flohkamm nehmen und dem Haustier gegen den Strich das Fell kämmen. Daraufhin nehme man ein Küchenpapier und streife den Kamm ab. Wenn sich jetzt kleine schwarze Punkte auf dem Papier befinden, drückt man das Papier zusammen. Sieht man nun rote Punkte, sind das die zerquetschten Blutsauger. Am besten geht es nun direkt zum Tierarzt. Hier gibt es dann spezielle Shampoos, Salben oder Sprays, was den Haustieren direkt hilft.

Das größte Problem ist jedoch nicht das Fell. Flöhe legen ihre Eier gerne in die Hundedecke, Spielsachen oder andere Gegenstände, mit denen sich die Haustiere gerne beschäftigen. So ist der Wirt ja auch immer in der Nähe. Die ganze Wohnung muss gut gereinigt werden. Auch die Lieblingsplätze der Haustiere müssen gewaschen und gesaugt werden. Die Hundedecke gehört in die Kochwäsche.

Bei einem heftigen Flohbefall helfen nur Insektizide. Hier kann auch das Insektenspray von DFNT erfolgreich eingesetzt werden. Flöhe legen täglich bis zu 50 Eier ins Fell des Wirts, weshalb bei Befall sofort gehandelt werden sollte.

Welche Krankheiten können durch Flöhe übertragen werden? 

Hundeflöhe und Katzenflöhe können bei den Vierbeinern auch Bandwürmer übertragen, weshalb bei Flöhen auch eine Wurmkur zur Therapie durch den Tierarzt gehört. Früher waren die Menschen durch Flöhe von der Pest bedroht, was aber heute keine wirkliche Bedrohung mehr darstellt. Flöhe können aber beispielsweise Fleckfieber, Kinderlähmung, Borreliose und die Schweinepest übertragen. So sind sie durchaus auch für den Menschen gefährlich. Allergien auf Flohbisse können zu starken Rötungen führen, die die Größe einer Hand haben. Beim Hautausschlag und gegen den nervenden Juckreiz helfen schmerzlindernde Salben.

Wie beuge ich einem Befall durch Flöhe vor? 

Bevor man sich den Flohzirkus in die eigenen vier Wände holt, lohnt es sich einige Maßnahmen zu ergreifen. Flöhe können zu einer teuren Plage werden. Eine lange Puppenruhe trägt dazu bei, dass sich Flöhe jahrelang in der eigenen Wohnung einnisten können. Teppichboden und Teppiche sind ideale Brutstätten. Eine Wohnung ohne Teppich ist hier klar im Vorteil. Hier kann auch präventiv ein Spray, wie beispielsweise das Insektenspray von DFNT, helfen. So ist man für den Ernstfall gerüstet. Sollte trotzdem ein Flohbefall eintreten, muss die ganze Wohnung mit allen Nischen und Ritzen behandelt werden. Bei einem starken Befall sind Insektizide eigentlich nicht zu vermeiden. Wenn dies alles nichts hilft, bleibt nur noch der Anruf beim professionellen Insektenbekämpfer.

Auch für Menschen gilt, dass regelmäßiges Duschen gegen Flohbefall hilft. Ist der Mensch betroffen, bleibt Duschen die effektivste Maßnahme gegen die Flöhe. Kleidung und Bettwäsche sollte ebenfalls regelmäßig gewaschen werden, so beugen Haustierbesitzer zusätzlich Flohbissen durch die Plagegeister der lieben Vierbeiner vor. In der Wohnung hilft zudem eine gewisse Grundsauberkeit, die Hygieneschädlinge auf Distanz zu halten.