Es wird immer w√§rmer in Deutschland und durch die Globalisierung gelangen auch immer mehr exotische Tiere nach Deutschland. Die eine oder andere exotische Spinnenart geh√∂rt auch dazu. Spinnen l√∂sen bei vielen Menschen Angst und Unbehagen aus. Andere freuen sich hingegen, dass es auch hier mehr Spinnenarten gibt. Rund um Giftspinnen halten sich auch hartn√§ckig einige Mythen. So sollen beispielsweise giftige Bananenspinnen in den Kartons bis in den heimischen Supermarkt gelangen. Mancher hat deshalb Angst oder zumindest Respekt beim Kauf von Bananen an der Obsttheke. Diese Angst ist jedoch unbegr√ľndet, denn Bananen werden mit Gas behandelt und daher ist es √§u√üerst unwahrscheinlich, dass Bananenspinnen im Supermarkt anzutreffen sind. Richtig ist aber auch, dass Bananenspinnen zu den besonders giftigen Spinnen geh√∂ren. Auch in Deutschland sind einige Vertreter der giftigen Spinnen vertreten ‚Äď hier erfahrt ihr Wissenswertes zu den heimischen Giftspinnen und wie man Spinnen loswerden kann lesen Sie in unserem Artikel ‚ÄúSpinnen loswerden‚Äú.

Wenn es Herbst wird ‚Äď Wissenswertes √ľber Giftspinnen

Eigentlich alle Spinnentiere f√ľhlen sich drau√üen wohl, solange es warm ist. Dann finden sie dort auch genug Nahrung. Wenn es jedoch im Herbst beginnt k√ľhl und feucht zu werden, suchen sich die Spinnen angenehmere Pl√§tze. Hier kommt nun auch der Wohnraum der Menschen ins Visier, denn in der k√ľhlen Jahreszeit sind Spinnen vermehrt in H√§usern und Wohnungen zu finden. Wer eine Spinnenphobie hat, ger√§t dann schnell in Panik. Es macht keinen Unterschied, ob die Spinne giftig ist oder nicht. Gerade in Deutschland gibt es aber viele verschiedene Spinnenarten und nur ein sehr kleiner Teil von ihnen ist wirklich giftig. Dazu z√§hlen die Kreuzspinne oder die Dornfingerspinne. Der Biss ihrer Kierferklauen ruft meist schwache bis gar keine Reaktionen hervor. Vorsicht ist aber trotzdem hilfreich.

Giftige Spinnen in deutschen Wohnungen: Arten von heimischen Giftspinnen

Von den hier heimischen Giftspinnen wird keine Art ohne Grund zubei√üen. Sie bei√üen nur, wenn sie sich oder ihr Nest bedroht f√ľhlen und keinen anderen Ausweg kennen. Trotz, dass sie nicht Angriffslustig sind, sind die achtbeinigen Mitbewohner meist unerw√ľnscht.

Die Kreuzspinne

Die Kreuzspinne ist eine der einzigen, hier beheimateten Giftspinne. Sie l√§sst sich leicht durch ihre kreuz√§hnliche Musterung auf dem R√ľcken erkennen, ist aufgrund ihres schwachen Gifts und Bisses aber ungef√§hrlich.

Die Wasserspinne

Der Biss der Wasserspinne ist ebenfalls in der Regel ungefährlich. Sie hat ihren Namen von ihrer Lebensweise: Sie ist die einzige im Wasser lebende Spinne und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Daher ist eine Begegnung mit der Wasserspinne eher unwahrscheinlich.

Neue giftige Spinnenarten in Deutschland

Auch der Klimawandel zeigt seine Spuren in Deutschland, denn seit einigen Jahren finden sich auch neue Arten von Giftspinnen hierzulande.

Die Hauswinkelspinne

Wenn es drinnen mollig warm ist, macht sich in den letzten Jahren auch immer √∂fter die Hauswinkelspinne es sich in Wohnungen und H√§usern gem√ľtlich. So flieht sie vor dem f√ľr sie widrigen Wetterbedingungen, wenn die N√§chte ihr zu kalt werden. Bei dieser Spinne gilt es jedoch vorsichtig zu sein, denn sie geh√∂rt zu den heimischen Giftspinnen. Dabei beeindruckt sie aber zun√§chst auch mit ihrer Gr√∂√üe, denn sie kann bis zu 10 Zentimeter gro√ü werden.

Wie fast alle heimischen Spinnenarten sind auch Hauswinkelspinnen nicht besonders aggressiv und bei√üen nur, wenn sie sich bedroht f√ľhlen. Zwar verf√ľgen sie √ľber ein gewisses Giftpotential, aber sie k√∂nnen mit ihren Bei√üklauen die menschliche Haut nur schwer durchdringen. Wenn sie es dennoch schafft, dann ist der Schreck oftmals gr√∂√üer als die Folgen. Ein Biss ist mit einem Nadelstich vergleichbar und hat eigentlich keine schlimmen Wirkungen. Bevor es dazu kommt, sollte Ruhe bewahrt werden, denn diese Mitbewohner f√§ngt man am besten mit einem Glas oder einer Zeitung. So passiert weder der Spinne noch dem Menschen Unheil. Spinnenfreunde wissen schon lange, dass Spinnen wichtige Nachbarn sind und so manche Fliege oder M√ľcke wegfangen. Damit leisten Spinnen einen wichtigen Beitrag zu einer funktionierenden Umwelt. Das sollte jeder beherzigen, der einen unliebsamen Mitbewohner wieder loswerden will. Eine im Glas gefangene Spinne l√§sst sich leicht und unkompliziert drau√üen wieder aussetzen.

Die Dornfingerspinne

Das klingt jetzt erstmal relativ aufregend, aber diese Spinnen sind f√ľr den Menschen kaum gef√§hrlich. Im Gegensatz dazu findet sich mit dem Ammen-Dornfinger eine Giftspinne vor allem im S√ľden der Bundesrepublik, die mit ihrem kr√§ftigen Biss dem Menschen wirklich Gift verabreichen kann. Sie h√§lt sich jedoch lieber drau√üen auf. Wer von einem Ammen-Dornenfinger gebissen wurde, sollte sich auf jeden Fall an einen Arzt wenden. Der Biss √§hnelt zwar auch hier erstmal nur einem Wespenstich im Schmerz, kann aber auch andere Folgen, wie zum Beispiel Schwindel, aufweisen. Der Ammen-Dornfinger ist zwar relativ klein, aber an seiner roten und orangen F√§rbung gut zu identifizieren. Diese Tiere leben vor allem an Wegr√§ndern oder Grabenr√§ndern. Dort legen sie auch ihre Eier in einem Nest, dass einem ‚ÄěCocoon‚Äú gleicht und so gro√ü wie ein H√ľhnerei werden kann.

Die Schwarze Witwe

Die Schwarze Witwe kann mit ihrem Biss teils heftigere Schmerzen auslösen. Da sie zu den Webspinnen gehört, spinnt sie Netze, um Beute zu fangen: Diese befinden sich meist am Boden. Die Europäische Schwarze Witwe, welche inzwischen ebenfalls in Deutschland zu finden ist, hat einen leuchtend roten Hinterleib und schwarze Flecken, an denen sie gut zu erkennen ist. Die Weibchen werden vier Zentimeter groß, die Männchen sind dagegen nur halb so lang.

Die Kräuseljagdspinne

Mit der Kr√§useljagdspinne hat eine weitere Giftspinne vor allem im S√ľden und Westen Deutschlands eine neue Heimat gefunden. Urspr√ľnglich kommt die Spinne, die auch als Nosferatu-Spinne bekannt ist, aus dem Mittelmeerraum. Sie ist ungef√§hr so gro√ü wie eine Tarantel. Sie ist leicht an ihrer starken Behaarung zu erkennen und verf√ľgt √ľber Gift. Sie geht nicht mit einem Netz auf die Jagd. Sie streift nachts durch die Gegend und erlegt ihre Beute mit einem giftigen Biss. Vor allem am Oberrhein und rund um M√ľnchen wurde diese Spinnenart schon h√§ufiger gesichtet. Vereinzelt hat sie es jedoch auch schon bis nach Norddeutschland geschafft. Leider kommt sie auch in menschliche H√§user, wenn es ihr zu kalt wird. Schon vor √ľber zehn Jahren wurden die ersten F√§lle bekannt. Internationale Transporte hat sie wohl einfach als ‚ÄěTaxi‚Äú in einen neuen Lebensraum genutzt. Kr√§useljagdspinnen sind gute Kletterer, weshalb sie auch problemlos in h√∂here Stockwerke gelangen k√∂nnen. Mit einem K√∂rper, der auch an eine Vogelspinne erinnern k√∂nnte und einer Spannweite der Beine von bis zu 6 cm ist sie recht gut auszumachen. Ihr Biss ist recht stark ‚Äď in etwa vergleichbar mit einem Wespenstich und kann eine starke schmerzhafte Schwellung verursachen. Manchmal treten bei den Gebissenen auch allergische Reaktionen auf.

Giftige Spinnen: Symptome und Behandlung von Bissen

Nach einem Biss gibt es in der Regel eine R√∂tung, die zwei typischen Einstichpunkte sind nur schwer zu erkennen. Diese entstehen, indem sich die Kieferklauen in die Haut bohren und ihr Gift absondern. Zun√§chst tut ein Biss auch weh. Der Schmerz l√§sst sich je nach Spinne mit einem Nadelstich bis zu einem Wespenstich vergleichen. Meistens ist es mit einer Schwellung getan, doch wer allergisch auf Spinnen reagiert, sollte unter Umst√§nden einen Arzt aufsuchen. Teils k√∂nnen Spinnenbisse, wie die des Dornfingers oder der Schwarzen Witwe, auch starke Reaktionen, wie Sch√ľttelfrost, Schmerzen oder Kr√§mpfe ausl√∂sen.

Zu den Symptomen von Spinnenbissen zählen:

  • R√∂tung
  • Juckreiz
  • Schwellung

In einzelnen Fällen können auch stärkere Reaktionen wie

  • Schwindel
  • Fieber & Sch√ľttelfrost
  • Kr√§mpfe
  • Erbrechen
  • Schockzust√§nde

auftreten.

Nach einem Biss hilft erstmal Ruhe. Die meisten Spinnen reagieren dann auch ruhig und k√∂nnen gefangen werden. So lassen sich Bisse vermeiden. Sollte man dennoch gebissen werden, dann darf man sich auch trotz Jucken nicht Kratzen. Der Biss sollte mit klarem Wasser ausgesp√ľlt und eventuell mit Jod desinfiziert werden. K√ľhlen ist dann das erste Mittel der Wahl. K√ľhl-Pad oder Eisw√ľrfel sollten Abhilfe schaffen. Auch Hitze kann helfen: Diese zerst√∂rt die giftigen Eiwei√üe im Gewebe der Bisswunde. Meistens sind Schmerz und Schwellung bereits nach einer halben Stunde oder einer Stunde verschwunden. Eine schmerzlindernde Salbe kann zus√§tzlich helfen.

Hilfreich Maßnahmen bei Spinnenbissen sind Folgende:

  • Hitze
  • K√§lte
  • Wunddesinfektion
  • schmerzlindernde Salbe
  • Antiallergikum
  • aufgeschnittene Zwiebel auflegen
  • nicht kratzen, um Infektionen zu vermeiden

Giftspinnen in Deutschland: Vorsichtsmaßnahmen

Pr√§ventiv k√∂nnen Fliegengitter angebracht werden und eine ‚ÄěB√ľrste‚Äú an der T√ľr, denn so bleiben Spinnen au√üerhalb. Lavendel wirkt zudem nicht nur gegen Motten, weil auch viele Spinnen diesen Geruch nicht m√∂gen. Auch regelm√§√üiges Reinigen der Wohnung sorgt daf√ľr, dass keine unliebsamen Mitbewohner Fu√ü fassen k√∂nnen. Das Spinnenspray von DFNT ist ebenfalls eine wirksame M√∂glichkeit, Giftspinnen fernzuhalten und zu vertreiben.

Spinnen wirkungsvoll bekämpfen mit DFNT

Schlechte Nachricht f√ľr alle Phobiker: Rund 1000 Spinnenarten gibt es in Deutschland und fast alle sind giftig. Dazu geh√∂ren h√§ufig Hausspinnen, wie Winkelspinnen oder Zitterspinnen, aber auch Kellerspinnen oder besonders gro√üe und behaarte Arten, wie die Wolfsspinne. Die gute Nachricht: Dem Menschen k√∂nnen die meisten hier heimischen Spinnentiere nichts anhaben. Ihre Bei√üwerkzeuge sind meist zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen und selbst bei den Arten, die kr√§ftig genug sind, reicht die Giftkonzentration nicht aus, um ernsthafte Sch√§den anzurichten. Dennoch, und obwohl Spinnen ein wichtiger und n√ľtzlicher Teil des √Ėkosystems sind, gelten Spinnen als √§u√üerst ungern gesehene G√§ste. Sie tauchen in den unpassendsten Momenten auf und verschwinden dann pl√∂tzlich spurlos, zur√ľck bleibt nur die Sorge, die Spinne k√∂nnte an anderer Stelle wieder auftauchen.

Spinnen vertreiben mit dem DFNT ANTI-SPINNEN-Spray: Das auf Wasserbasis entwickelte Spray ist ein effektives und unkompliziertes Mittel zur Spinnenabwehr, sch√ľtzt effektiv vor Spinnen und entfernt sie im Akutfall sofort und vollst√§ndig. Das Mittel mit Langzeitwirkung eignet sich f√ľr die Anwendung innen und au√üen. Einfach auf die entsprechenden Bereiche aufgespr√ľht, wirkt es sofort als zuverl√§ssiger Schutz vor Spinnen und Spinnentieren. Grund ist der Wirkstoff Permethrin, ein Insektizid, das f√ľr Menschen ungef√§hrlich, f√ľr Spinnen aber gef√§hrlich ist. Die Tiere meiden behandelte Bereiche bereits ab der ersten Anwendung und f√ľr bis zu drei Monate. So bietet DFNT ANTI-SPINNEN-SPRAY einen lang anhaltenden Schutz vor Spinnen und l√§sst Dich endlich wieder ruhig schlafen.

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Fazit

Giftspinnen besitzen zwar eine gewisse Menge Gift, meist ist aber der Schreck vor ihnen größer als der Schmerz des Bisses. Auch tritt der Fall eines Spinnenbisses selten ein: Giftspinnen in Deutschland beißen meist nur, wenn sie keinen anderen Ausweg sehen, sich ins Haus verirren oder bei der Gartenarbeit ihr Nest bedroht wird. Der Ammen-Dornfinger allerdings kann dem Menschen tatsächlich gefährlich werden und leichte Gesundheitsprobleme auslösen. Ein wirksamer Schutz vor Spinnen ist das Spinnenspray von DFNT.

Häufige Fragen zum Thema Giftspinnen in Deutschland

Sind unsere einheimischen Spinnen giftig und gefährlich?

Einheimische Spinnen, wie beispielsweise die Kreuzspinne, sind zwar giftig, aber nicht wirklich gef√§hrlich f√ľr den Menschen. Erstens ist ihr Gift oft zu schwach und zweitens gehen sie nicht aktiv gegen den Menschen vor. Auch bei ihrer Verteidigung k√∂nnen einheimische Spinnenarten die menschliche Haut nur schwer durchdringen. Unter Wasser lebt zudem die Wasserspinne, die aber nur als schwach giftig einzusch√§tzen ist und bis nach Japan verbreitet ist.

Wie giftig ist der Ammen-Dornfinger? Was passiert bei einem Biss?

In ganz Europa ist dies die einzige Giftspinne, die dem Menschen wirklich gef√§hrlich werden kann. Neben Schwellungen k√∂nnen hier als Folgeerscheinungen von einem Biss Sch√ľttelfrost und Fieber auftreten. Nicht selten f√ľhrt ein Biss auch zu Erbrechen. Doch auch hier gibt es bisher keine Berichte √ľber nachhaltige Sch√§den oder einen Tod durch das Gift des Ammen-Dornfinger. In einem schlechten Fall kann es aber durchaus zu einem anaphylaktischen Schock kommen, dann sollte schnell ein Arzt zu Hilfe geholt werden.

Welche anderen großen Spinnen gelangen zu uns?

Zu uns hat es auch die Falsche Witwe geschafft. Sie kommt urspr√ľnglich von den Kanaren und sieht der Schwarzen Witwe sehr √§hnlich. Von den anderen Spinnen, die zu uns gelangen, ist die Hauswinkelspinne mit Sicherheit die Gr√∂√üte in der freien Wildbahn. Wer dagegen im Zoo das Gl√ľck hat, eine Riesenkrabbenspinne zu sehen, kann durchaus das Gruseln bekommen. Sie werden n√§mlich √ľber 30 cm gro√ü. Doch noch f√ľhlen sich solche Spinnen in S√ľdostasien zu Hause.

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