In Deutschland sind etwa 33.000 Insektenarten bekannt. Während wir den Schmetterlingen eine besondere Ästhetik zuschreiben, in Marienkäfern Glücksbringer sehen und den grazilen Flug von Libellen bewundern, können manche Insekten für uns Menschen zu regelrechten Schädlingen werden. Um die unerwünschten Insekten bekämpfen zu können, solltest Du deren Eigenheiten kennen.

Was genau sind Insekten überhaupt?

Insekten zählen zu den ältesten Bewohnern der Erde und sind in fast allen Biotopen zu Hause. Trotz ihres großen Artenreichtums weisen alle Insekten denselben dreiteiligen Körperbau auf: Kopf, Brust und Hinterleib. Am Kopf sitzen die Sinnesorgane wie die Fühler zum Tasten und Riechen, die Mundwerkzeuge und die Augen. Letztere bestehen aus einer Vielzahl an Einzelaugen und werden deshalb auch als Facettenaugen bezeichnet. Die Mundwerkzeuge unterscheiden sich je nach Ernährungsweise, von kräftigen Beißern bis hin zu saugenden Rüsseln.

An der Brust sitzen sechs Beine; zudem haben die meisten Insektenarten Flügel. Im Hinterleib befinden sich unter anderem die Verdauungs- und Geschlechtsorgane. Ebenso charakteristisch ist das Außenskelett: Insekten besitzen kein inneres Skelett, sondern tragen außen eine Chitin-Schicht als stabilen und gleichzeitig flexiblen Panzer mit sich herum.

Welche Insekten sind tatsächlich schädlich?

Viele Insekten, wie zum Beispiel Wespen und Ameisen, sind in der freien Natur durchaus nützliche Helferlein. Anders sieht es im eigenen Zuhause aus: Insekten, die den menschlichen Lebensraum negativ beeinflussen, werden als Ungeziefer oder Schädlinge bezeichnet. Gesundheits- und Hygieneschädlinge sind dabei Tiere, die Krankheiten übertragen oder Allergien auslösen.

Vorratsschädlinge dagegen befallen unsere Lebensmittel und verunreinigen diese. Bei Materialschädlingen handelt es sich um Ungeziefer, das sich an Materialien wie Holz und Textilien zu schaffen macht. Ist Dir das Ungeziefer lediglich lästig, ist es in die Kategorie der Lästlinge einzuordnen. Diese sind für den Menschen nicht unmittelbar gefährlich, trotzdem kann die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden unter ihnen leiden.

Unerwünschter Besuch: Insekten im Haus

Silberfische

Tagsüber verstecken sich die flinken Tierchen in dunklen Ritzen, bevorzugt in feuchten Räumen wie dem Badezimmer oder der Küche. Generell sind sie ungefährlich, können aber in großen Kolonien sehr lästig und zudem ein Zeichen für Schimmelbefall sein.

Wanzen

Auch Wanzen gelten als eher eklige Mitbewohner. Sie werden von Licht und Wärme angelockt und – entgegen der landläufigen Meinung – nicht von einer unhygienischen Wohnumgebung.

Bettwanzen

Bettwanzen finden sich heute vor allem in Hotels und Hostels, in denen viele verschiedene Menschen nächtigen. Hierbei handelt es sich um Parasiten, die sich an Menschen und anderen Lebewesen festbeißen und Blut saugen. Die betroffenen Stellen am Körper können zu jucken beginnen und anfällig für Infektionen sein.

Motten

Hier sind vor allem Kleider- und Lebensmittelmotten zu nennen. Erstere sind für Löcher in unseren Kleidungsstücken verantwortlich. Lebensmittelmotten haben es dagegen auf unsere Vorräte abgesehen, in die sie sich einnisten. Sie übertragen zwar keine Krankheiten, stattdessen können jedoch die verunreinigten Lebensmittel zu Beschwerden führen.

Stechmücken

Stechmücken bzw. Moskitos sind gefährliche Krankheitsüberträger, die von Gerüchen, die durch ausgeatmete Luft oder Körperausdünstungen entstehen, angezogen werden. Sie zeichnen sich durch lange Beine und einen ebenfalls langen Rüssel aus, mit dem die Weibchen Blut für die Eier saugen. Dabei können sie schwere Krankheiten, wie etwa Malaria oder das Dengue-Fieber, übertragen.

Schneider

Schnaken oder allgemein Schneider-Insekten gehören zu den Mücken. Sie stechen jedoch nicht und werden von Licht angelockt.

Ameisen

Ameisen sind größtenteils sehr nützliche Tierchen, können aber durchaus auch material- (z. B. die Glänzendschwarze Holzameise) oder gesundheitsschädigend (z. B. die Pharaoameise) sein. Lästig ist eine ganze Ameisenkolonie in der Wohnung aber so oder so.

Stubenfliegen

Schwirrende Fliegen im Zuhause sind nicht nur unangenehm, sie können auch Bakterien von Kot und toten Tieren übertragen.

Fruchtfliegen

Diese Fliegen interessieren sich vor allem für Obst. Anders als Motten kontaminieren sie die Lebensmittel nicht. Dennoch sind sie überaus störend.

So kannst Du Insekten bekämpfen und Dich langfristig schützen

Der beste Tipp, um Insekten loszuwerden, ist natürlich, die kleinen Tierchen erst gar nicht ins Haus bzw. in Deine Nähe zu lassen. Mit den nachfolgenden einfachen Maßnahmen zur Insektenbekämpfung hältst Du das Ungeziefer fern oder wirst es – falls es schon zu spät ist – möglichst schnell wieder los.

  • Fenster- und Fliegengitter
    Wer nicht mit geschlossenen Türen und Fenstern leben will, ist mit der Montage von Insektenschutzgittern gut beraten.
  • Kleidung
    Mückenstiche verhinderst Du am besten mit langen und hellen, im besten Fall stichfesten bzw. imprägnierten Kleidungsstücken. Da Wespen von bunten Stoffen angelockt werden, solltest Du Deine Gartengarnitur entsprechend anpassen.
  • Ätherische Öle
    Lavendel- und Eukalyptusöl vertreiben Fliegen, Mücken und Wespen zumindest kurzfristig, sind jedoch als alleiniges Mittel nicht zuverlässig genug.
  • Natürliche Duftbarrieren
    Pflanzen wie Basilikum, Tomate und Lavendel oder auch Knoblauch, Zitrone und Essig können ebenfalls zur Insektenabwehr genutzt werden.
  • Lebensmittellagerung
    Damit Motten, Fruchtfliegen und Co. gar nicht erst an die begehrten Lebensmittel rankommen, solltest Du sie unerreichbar, also zum Beispiel in verschließbaren Behältern, aufbewahren. Insgesamt sind die Lagerräume und Regale immer sauber zu halten.
  • Insektenschutzspray
    Eine besonders effektive Insektenabwehr erzielen Sprays. Deren Hauptwirkstoff Diethyltoluamid, kurz DEET, sorgt für einen schützenden Duftmantel auf der Haut. Durch Zugabe zusätzlicher Duftstoffe können bestimmte Insektenarten noch gezielter bekämpft werden.
  • Futterquellen beseitigen
    Entsorge befallene Lebensmittel und Verpackungen sofort und reinige die Behälter im Anschluss gründlich. Lass Lebensmittel und Getränke sowie Speisereste niemals offen herumstehen. Achte auch darauf, Biomüll regelmäßig zu entsorgen.
  • Fallen aufstellen
    Klebefallen können zumindest einen Teil der Insekten bekämpfen. Ein praktischer Haushaltstipp ist außerdem eine Essig-Saft-Spülmittel-Mischung, mit der sich Fruchtfliegen anlocken und flugunfähig machen lassen.
  • Umsiedeln
    Eine humanere Lösung, vor allem bei Ameisen, ist die Umsiedlung. Stelle dafür einen mit Holzwolle gefüllten Blumentopf in die Nähe des Ameisenbaus und warte, bis die Kolonie in diesen eingezogen ist. Nun kannst Du den Topf einfach woanders hinstellen.

Das A und O der Schädlingsbekämpfung ist Kontrolle. Je früher der Insektenbefall erkannt und bekämpft wird, desto effektiver kann eine Plage verhindert werden.

insekten wirkungsvoll bekämpfen mit DFNT

Fast eine Million Insektenarten hat der Mensch bisher beschrieben und Forscher sind sich einig, dass da draußen noch mehrere Millionen weiterer Arten darauf warten, entdeckt zu werden. Viele von ihnen sind Nützlinge, die einen wichtigen Teil zum Ökosystem beitragen. Einige von ihnen gelten aber auch als Schädlinge, die man lieber nicht in Haus oder Garten haben möchte. In Menschennähe werden Insekten überwiegend als störend empfunden - Schaben, Fliegen, Asseln oder Käfer möchte wirklich niemand in seiner Nähe haben.

DFNT INSEKTENSpray ist ein Mittel für den zuverlässigen Schutz vor Insekten und Ungeziefer. Das Insektenspray ist für die Anwendung im Innen- und Außenbereich geeignet und für viele Arten von Ungeziefer anwendbar. Präventiv angewendet, beispielsweise auf Fensterrahmen, Türschwellen, Balkongeländern oder im Keller, hält das Insektizid Insekten bis zu drei Monate fern. Das DFNT Insektenspray bekämpft Ungeziefer und ihre Larven innerhalb kürzester Zeit vollständig. Verantwortlich ist der Wirkstoff Permethrin - ein hochwirksames Insektizid zur effektiven Bekämpfung von Insekten. So bietet DFNT Insektenspray einen wirksamen Schutz vor Insekten aller Art - im Akutfall und für bis zu drei Monate.

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