Die Familie der Marder ist groß. Die meisten Tiere sind menschenscheu. Dies mag überraschen, denn wer vom Marder spricht, hat nicht selten Schäden an Fahrzeugen und Marderspuren auf Dachböden vor Augen. Wer über Maßnahmen zum Marderschutz nachdenkt, sollte die einzelnen Marderarten kennen. Nun folgen einige interessante Einblicke in die Welt der hundeartigen Raubtiere.

Steinmarder: Merkmale, Lebensweise und mehr

Entstehen Schäden durch Marder, ist meist der Steinmarder (Martes foina) der Verursacher. Diese Marderart ist dafür bekannt, Autos zu beschädigen, auf Dachböden Quartier zu beziehen oder Hühnerställe zu plündern. Nur mit einem wirkungsvollen Marderschutz kann dem Steinmarder begegnet werden.

Merkmale: Größe mit einer schlanken Hauskatze zu vergleichen, graubraunes Fell am Rücken, weißer Bauch, Pfoten und Schwanz dunkel
Größe: Körperlänge etwa 50 Zentimeter, Schwanzlänge 30 Zentimeter
Gewicht: ein bis zwei Kilogramm
Lebensweise: Einzelgänger, nachtaktiv, große Reviere, die mit Urin und Kot markiert werden
Paarung: Verpaarung im Herbst, im Frühling drei bis vier Jungtiere
Vorkommen: in ganz Deutschland verbreitet, oft in Menschennähe, in Gärten oder Schuppen
Nahrung: Allesfresser (Ratten, Vögel, Eier, Pflanzen, Obst)

Baummarder: Merkmale, Lebensweise und mehr

Der Baummarder (Martes martes) besitzt äußerlich Ähnlichkeit zum Steinmarder. Zu Verwechslungen wird es dennoch nur selten führen, denn die kleinen, schlanken Marder leben zurückgezogen und dringen nicht in menschliche Siedlungsräume vor.

Merkmale: Ähnlichkeit mit dem Steinmarder, Körper dunkelbraun, gelblicher Kehlfleck
Größe: 40 bis 45 Zentimeter
Gewicht: 0,8 bis 1,5 Kilogramm
Lebensweise: Einzelgänger, nachtaktiv, guter Kletterer
Paarung: Verpaarung im Hochsommer, im April bis zu drei Jungtiere
Vorkommen: in ganz Deutschland verbreitet, Waldbewohner, selten in Parks anzutreffen
Nahrung: Allesfresser (kleinere Beutetiere als der Steinmarder, Nüsse, Beeren)

Europäischer Dachs: Merkmale, Lebensweise und mehr

Es mag vielleicht überraschen – auch wenn es optisch kaum Ähnlichkeiten gibt, der Europäische Dachs (Meles meles) wird zu den Mardern gezählt. Die Tiere sind in Deutschland weit verbreitet, dennoch bekommen Menschen den Dachs kaum zu Gesicht.

Merkmale: gedrungener Körperbau, graues Fell, schwarz-weiße Kopfzeichnung, Weibchen kleiner als Männchen
Größe: 60 bis 80 Zentimeter
Gewicht: 7 bis 14 Kilogramm
Lebensweise: nachtaktiv, hält Winterschlaf, legt unterirdische Baue an
Paarung: Verpaarung ganzjährlich, im Winter und Frühjahr bis zu fünf Jungtiere
Vorkommen: in ganz Deutschland verbreitet, Mischwälder, Felder
Nahrung: Allesfresser (Insekten, Würmer, Kleinsäuger, Vögel, Feldfrüchte, Obst)

Europäischer Iltis: Merkmale, Lebensweise und mehr

Obwohl der Europäische Iltis (Mustela putorius) ebenfalls zur Familie der Marder gehört, besitzen die kleinen Raubtiere Ähnlichkeit zum Stinktier. Der Iltis verfügt über Duftdrüsen am After und kann seine Feinde mit einem übelriechenden Sekret in die Flucht schlagen. Das häufig als Haustier gehaltene Frettchen ist übrigens die domestizierte Form des Europäischen Iltis.

Merkmale: langgestreckter Körper, verkürzte Gliedmaßen, schwarzes Deckhaar, helle Unterwolle
Größe: Männchen bis 46 Zentimeter, Weibchen bis 38 Zentimeter
Gewicht: Männchen bis 1,7 Kilogramm, Weibchen bis 0,9 Kilogramm
Lebensweise: Einzelgänger nachtaktiv, guter Schwimmer
Paarung: Verpaarung im Frühling bis Frühsommer, im Sommer bis zu zwölf Jungtiere
Vorkommen: in ganz Deutschland verbreitet, lichte Wälder, Felder, Ufernähe
Nahrung: Fleischfresser (Fische, Frösche, Vögel, Nagetiere, selten Früchte)

Großes Wiesel: Merkmale, Lebensweise und mehr

Das Große Wiesel (Mustela erminea) ist auch als Hermelin bekannt. Im Winter besitzen die Tiere ein weißes Fell, welches einst im Fokus der Pelzindustrie stand.

Merkmale: braunes Fell, Schwanzspitze dunkel, im Winter weißes Fell
Größe: 17 bis 33 Zentimeter, Schwanzlänge zwölf Zentimeter
Gewicht: 50 bis 350 Gramm
Lebensweise: tagaktiv, wechselnde Reviere
Paarung: Verpaarung im Frühsommer, April oder Mai bis 18 Jungtiere
Vorkommen: n ganz Deutschland verbreitet, Wassernähe, Felsspalten, verlassene Tierbauten
Nahrung: Fleischfresser (Fische, Reptilien, Kleinsäuger, Insekten)

Fischotter: Merkmale, Lebensweise und mehr

Der Fischotter (Lutra lutra) stellt in der Familie der Marder eine weitere Besonderheit dar. Die Tiere sind vollständig an das Leben im Wasser angepasst und verfügen über Schwimmhäuten zwischen den Zehen.

Merkmale: graubraunes Fell, helle Unterseite, Männer schwerer als Weibchen
Größe: bis 90 Zentimeter, Schwanzlänge 40 Zentimeter
Gewicht: bis zwölf Kilogramm
Lebensweise: Tag und Nacht aktiv, nur in Wassernähe, gräbt Baue
Paarung: Verpaarung im Frühling, im Frühsommer ein bis vier Jungtiere
Vorkommen: in ganz Deutschland verbreitet, Flüsse, Uferzonen
Nahrung: Fische, Vögel, Kleinsäuger & Insekten

Marderschutz in Deutschland

Mehr und mehr wilde Tiere fanden in den letzten Jahrzehnten den Weg in die Lebensräume des Menschen. Die Sichtung von Waschbären, Wildschweinen oder Füchsen in den Städten ist längst keine Seltenheit mehr.

Der Marder ist schon lange auf dem Vormarsch. Einst lediglich in Scheunen und Ställen heimisch, zählen die Motorräume der Fahrzeuge derzeit zu den erklärten Lieblingsplätzen des unerschrockenen Steinmarders.

Jährlich entstehen an deutschen Autos Schäden von mehr als 50 Millionen Euro, ausgelöst durch über 200.000 Angriffe aggressiver Marder. Der Marderschutz gewinnt Priorität. Marderschäden müssen nicht hingenommen werden.

Mit DFNT Marderschreck ist ein effektiver Marderschutz mit Ultraschall auf dem Markt. Auch der DFNT Marder Abwehr Spray sorgt dafür, dass die Tiere Reißaus nehmen, ohne ernsthaften Schaden zu nehmen. Verschreckt durch Geräusche oder den Geruch ätherischer Öle werden sich die kleinen Raubtiere schnellstmöglich ein neues Domizil suchen.

Marder wirkungsvoll bekämpfen mit DFNT

Rascheln auf dem Dachboden, Bisspuren am Kabel, tropfende Kühlwasserschläuche oder Nistmaterial im Motorraum sind die Anzeichen eines unerwünschten Marderbesuchs. Nichts ist vor seinen scharfen Zähnchen sicher: Pro Jahr verursachen Marder Schäden im Wert von weit über 200000 Euro in Deutschland. Besonders im Frühjahr werden bei Revierkämpfen Autos und Häuser in Mitleidenschaft gezogen. Aber auch in der kalten Jahreszeit freuen sich Marder über ein warmes Plätzchen. Stößt ein Marder auf den Duft eines Rivalen, gibt es für ihn kein Halten mehr. Er kratzt und beißt und versucht so, das Nest seines Rivalen zu zerstören - auch, wenn sich dies unter der Motorhaube befindet.

Mithilfe des  DFNT MarderSCHRECKS können hohe Kosten durch Marderschäden verhindert werden. Der hochfrequentierte Ultraschallton ist für den Menschen kaum wahrnehmbar, für den Marder aber so lästig, dass er dadurch nachhaltig vertrieben wird. Der Anschluss an die Autobatterie mit minimalem Stromverbrauch sowie die Variablen Frequenzen stellen sicher, dass das Gerät immer einsatzbereit ist und kein Gewöhnungseffekt beim Marder eintritt: Er wird zuverlässig und effektiv von Dachboden, Haus und Garten, Auto, Garage oder Carport ferngehalten.

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Zusammenfassung & Fazit

Gibt es Ärger mit Mardern, geht der Groll des Menschen meist gegen den Steinmarder. Diese Tiere sind die einzigen Vertreter der Marderfamilie, die sich in der Nähe des Menschen einnisten. Marder richten sich unter der Kühlerhaube von Fahrzeugen oder in Schuppen und auf Dachböden häuslich ein. Marderschutz ist nicht zu vernachlässigen. Dabei soll den Tieren nicht geschadet werden, sondern lediglich die Vertreibung durch Abschreckung ist angezeigt. Die Produkte von DFNT unterstützen einen effektiven und natürlichen Marderschutz.

FAQ zum Thema Marderarten

Welche Marderarten gibt es?

Wir konnten nur einige wichtige Vertreter der Marderfamilie nennen. In Deutschland sind nur wenige Marderarten in freier Natur anzutreffen. Etwa acht Marderarten sind in Deutschland heimisch. Weitere 50 Arten von Mardern existieren weltweit.

Wie gefährlich sind Marder?

Marder sind harmlos, solange sie nicht gereizt werden. Der Stresslevel erhöht sich während der Paarungszeit. Sehen die Marder ihr Domizil unter der Kühlerhaube der Fahrzeuge in Gefahr, können sie äußerst aggressiv reagieren.

Ist ein Marder nützlich?

Die possierlichen Tiere haben in der Tat keinen nennenswerten Nutzen. Positiv anzurechnen, ist dem Allesfresser, dass er für die Dezimierung von Mäusen und Ratten in der Nähe menschlicher Behausungen sorgt.

Was hilft gegen Marder?

Um Marder zu vertreiben, sind einige Hausmittel geläufig. Neben Mottenkugeln und Toilettensteinen zählen auch die Haare von Hunden oder Katzen dazu. Einen sicheren und zuverlässigen Marderschutz bieten die Produkte von DFNT.