Motten zählen zur Familie der Schmetterlinge – mit Pfauenauge, Admiral oder Zitronenfalter, den nützlichen und optisch außerordentlich reizvollen Verwandten aus der Familie der Schmetterlinge, haben Motten rein gar nichts gemeinsam. 
 
Motten sind mit etwa 2000 Arten über die ganze Welt verstreut. Sie sind grob in Lebensmittelmotten und Kleidermotten zu unterscheiden. 
 
Die wichtigsten Fragen zur Kleidermotte werden in diesem Artikel beantwortet:
  • wie erkenne ich den Befall durch Motten?
  • sind Motten gesundheitsgefährdend?
  • welche effizienten Möglichkeiten zur Bekämpfung gibt es?
Wichtige Fakten zur Kleidermotte
 
  • Die Larve der Kleidermotte ernährt sich von im Tierhaar enthaltene Protein Keratin
  • Nur die Raupen der Kleidermotte fressen Löcher in Wollstoffe, Mischgewebe und Pelze
  • Motten waren schon vor tausenden von Jahren eine Plage. So berichten Stellen, die aus der Keilschrift altassyrischer Texte von Archäologen entziffert wurden, von Schäden in Haushalten reicher Textilhändler

DIE KLEIDERMOTTE

Die Kleidermotte ist etwa 6 mm bis 9 mm groß und je nach Farbe der Nahrung sind sie hellgelb bis dunkelbraun glänzend gefärbt. Ihre Flügel weisen keine Zeichnung auf und sie sind dachartig über den Rücken gefaltet. Ihre Flügelspannweite beträgt etwa 10 – 15 mm.

Wenn beim Öffnen des Kleiderschrankes ein kleiner unscheinbarer Schmetterling entgegen flattert, wird es einiges zum Wegwerfen geben. 

Wahrscheinlich hat der nachtaktive Falter bereits seine Eier abgelegt und der Lieblingspulli, und nicht nur der, dürfte von Mottenraupen zerfressen werden, oder kurz davor stehen. 

VIER IRRTÜMER IN BEZUG AUF KLEIDERMOTTEN

1. Mottenbefall entsteht NICHT zwingend durch mangelnde Hygiene

Motten haben nichts mit Sauberkeit zu tun, sondern sie werden durch alte Kleidung, Secondhandshops oder durch Einkäufe vom Flohmarkt ins Haus gebracht. Speziell in der warmen Jahreszeit kommen Motten über geöffnete Fenster und Türen während der Nacht in die Wohnräume geflogen.
 
2. Motten fliegen ins Licht

Keine Motte fliegt freiwillig ins Licht. Im Gegenteil, Motten lieben Dunkelheit und kühle Verstecke. Wenn Motten ums Licht herumflattern, dann treibt sie nichts anderes an, als vor dieser Lichtquelle zu entkommen. Im Licht verlieren sie die Orientierung und sie scheinen sie dem Licht entgegenzuflattern. 
 
3. Lavendelblüten halten Motten NICHT fern

Ihre Wäsche duftet zwar gut, wenn sie Lavendelsäcken oder Waldmeistersträußchen hineinlegen, Motten werden durch den Duft allerdings nicht abgeschreckt. Sobald es sich die Motten im Kleiderschrank gemütlich gemacht haben, vertreibt sie kein Hausmittel mehr. 
 
4. Motten verschwinden durch Pheromonfallen NICHT

Die Pheromonfallen enthalten Sexualduftstoffe und diese ziehen nur Männchen an. Die Weibchen legen jedoch ungehindert ihre Eier ab, der Kreislauf beginnt von neuem. 

WORAUF KLEIDERMOTTEN SPEZIELL APPETIT HABEN 

Ausschließlich die Raupe der Kleidermotte verursacht Schäden an Wollstoffen, Wolle, Mischgeweben, Pelzen und anderen Produkten, die Wolle enthalten. 

Die Raupen fressen sich durch das Wollgewebe und verursachen dadurch Löcher und kahle Stellen. Auch Pelze, und da wird das Ganze dann wirklich kostspielig, zählen zu den bevorzugten Happen, die Motten ansteuern. Löcher im Nerz bedeuten hohe Kosten beim Kürschner oder gar den Verlust des teuren Teiles.
Aber nicht nur auf Kleidung haben es die Biester abgesehen, auch Teppiche gehören zum Speiseplan der Falter.  
 
Wenn es sich dann um einen echten Perserteppich oder gar um einen Seidenteppich aus dem Orient handelt, geht der Schaden oftmals in die mehreren tausend Euro. 

KLEIDERMotten wirkungsvoll bekämpfen mit DFNT

Zur Bekämpfung von Kleidermotten werden häufig Lavendelsäckchen eingesetzt. Als Hausmittel ist diese Methode jedoch nicht sehr zuverlässig und viele Motten stören sich überhaupt nicht an den duftenden Säckchen. Auch Mottenkugeln sind nicht optimal - sie riechen muffig und unangenehm und geben ihren Geruch auch an Kleidungsstücke ab.

Das DFNT Anti-Motten-Spray ist geruchsneutral und bekämpft alle Mottenarten zuverlässig. Bei direktem Kontakt werden erwachsene Motten und Larven bewegungsunfähig und sterben ab. Weil Motten behandelte Bereiche konsequent meiden, wirkt das Spray außerdem präventiv gegen neuen Befall. Eine einmalige Anwendung bietet daher bis zu drei Monate Schutz vor Motten im Kleiderschrank, in der Küche und in der Vorratskammer.

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