Stechmücken und Moskitos sind meist äußerst unangenehme Zeitgenossen. Sie sind lästig, ihre Stiche jucken und sie können uns in wenigen Fällen sogar weit mehr kosten, als ein effektives Mücken-Spray. 

Weltweit gibt es mehr als 3600 Stechmückenarten, in Europa sind es immerhin noch mehr als 100 Arten.

Die wichtigsten Fragen über Mücken werden in diesem Artikel beantwortet:

  • warum Mücken stechen
  • was Mücken anlockt & warum sie manche Menschen öfter stechen als andere

  • welche Krankheiten Mücken übertragen können

  • was wirklich hilft – Tipps für einen wirkungsvollen Schutz

DIE MÜCKE

In 79 Millionen Jahren alten Bernsteinfossilen sind die ersten Vorfahren der Stechmücke entdeckt worden. Bis zum heutigen Tag haben sich die Blutsauger in ihrer Artenvielfalt enorm weiterentwickelt. 

Das einzige Lebensziel der weiblichen Stechmücken ist es, so viele Eier wie möglich zu produzieren, um die Nachkommenschaft zu garantieren. Mithilfe spezialisierter Mundwerkzeuge, dem stechend – saugenden Rüssel, durchbohren weibliche Stechmücken die Haut ihrer Opfer (Wirte), um Blut, für ihre Eier, zu saugen.

Für uns Menschen ist dieses Lebenselixier der Stechmücken eine große Belastung und manchmal mit großen Problemen, Krankheiten, ja sogar dem Tod behaftet. Da hilft uns auch nicht, dass Mücken als Nahrungsquelle für viele Vogelarten dienen.

WARUM MÜCKEN STECHEN

Es ist nicht die männliche, sondern die weibliche Mücke, vor der sich der Mensch in acht nehmen muss. Männliche Mücken ernähren sich ausschließlich von Nektar und anderen Pflanzensäften. Die weibliche Mücke dagegen benötigt alle 3 – 4 Tage frisches Blut, um ihre Eier mit Proteinen zu ernähren. 

Die Weibchen legen ihre Eier in Wasserstellen, stehenden Gewässern, Teichen, Regentonnen oder Pfützen ab, wo sich von der Larve, über die Puppe zum vollständigen Insekt (Imago) weiterentwickeln.

Als Nahrungslieferanten suchen sich die weiblichen Insekten Menschen oder Tiere. Zum Leidwesen des Menschen gibt es aber auch Arten, die ihren Wirt wechseln. Das heißt, dass Erkrankungen von Tieren auf den Menschen übertragen werden können. Eine Folge kann eine gefährliche Infektion sein. 

DIE 7 HÄUFIGSTEN IRRTÜMER
 
  • Elektrische Verdampfer sind ein effektiver Mückentod: Ihre Effizienz geht gegen null
  • Licht zieht Mücken an: Mücken sehen sehr schlecht und werden in erster Linie von Gerüchen angezogen
  • Menschen mit süßem Blut werden öfter gestochen: – es gibt kein süßes Blut. Allerdings verändert Blut, je nach seiner Zusammensetzung, den Geruch des Menschen. Ein hoher Cholesterinwert wirkt, wie ein Aushängeschild
  • Kleidung spielt keine Rolle: Längere Kleidung ist ein effektiver Mückenschutz. Auch von heller Kleidung halten sich die Tiere eher fern
  • Nur Salben helfen nicht nur gegen Mückenstiche: Speichel auf den frischen Stich kühlt und wirkt abschwellend und beugt Infektionen vor
  • Lavendel – oder Zitronenöl hilft gegen Mücken: sowohl Zitronenöl als auch Lavendelöl, kann nur kurzfristig die Stechmücken abhalten
  • Vitamin B-Pillen helfen gegen das Stechen: Diese Art des Mückenschutzes bleibt sehr umstritten. Es ist nicht erwiesen, dass dieses Mittels den Geruch des Menschen so verändert, dass die Mücken fernbleiben

WAS MÜCKEN ANLOCKT & WARUM SIE MANCHE MENSCHEN ÖFTER STECHEN ALS ANDERE 

Warum sind bestimmte Menschen für Moskitos ausnehmend attraktiv, während andere ganz selten gestochen werden? 

Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler weltweit schon seit geraumer Zeit. In den letzten Jahren haben sich hierzu ein paar Theorien und verschiedene Anhaltspunkte ergeben, nach deren Kriterien sich Mücken ihre Opfer aussuchen.

Unisono erklären die Forscher, dass sich Mücken an Geruchs-, thermischen und visuellen Faktoren orientieren.  

In der Flugphase der Mücke orientieren sich die Tiere an visuellen Komponenten, während bei der Annäherung an das Opfer überwiegend olfaktorische (= Geruch) Gründe ausschlaggebend sind. Die ausgeatmete Luft zusammen mit der Körperausdünstung der Menschen entscheidet, ob sich das Moskito zum Blutsaugen niederlässt.

Die Gleichung lautet: je stärker die Ausdünstung, desto stärker die Anziehung.

Durch Veränderung des Geruchsprofils, mittels effizientem Mückensprays, wird die Wahrnehmung der Mücke entscheidend vermindert.

WELCHE KRANKHEITEN MÜCKEN ÜBERTRAGEN KÖNNEN

Das ganz Jahr über fahren Millionen von Menschen in den Urlaub. Aber nicht nur die Fernreisende haben sich mit den Gefahren von schweren Infektionskrankheiten durch Mückenstiche auseinanderzusetzen. Auch in Europa haben sich inzwischen gefährliche Plagegeister eingenistet und verbreiten teilweise Krankheiten mit schweren Folgewirkungen.

Die Anzahl der Insekten, die Krankheiten mit zum Teil lebensbedrohenden Folgen verbreiten, ist gefährlich im Anstieg. 

Bereits seit ca. 10 Jahren macht es sich die asiatische Tigermücke im Mittelmeerraum gemütlich. Diese Mücke, die auch Tigermoskito genannt wird, kann Krankheiten wie das Dengue – Fieber oder das West- Nilfieberübertragen. Bei dieser Krankheit, die anfangs in Form von schweren Grippesymptomen auftritt, können aber auch weit gefährlichere Folgen im Krankheitsverlauf entstehen. Innere Blutungen, die nicht mehr gestillt werden können, führen unter ungünstigen Umständen zum Tod.

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) infizieren sich jährlich zwischen 50 und 100 Millionen Menschen weltweit mit dem Dengue Virus. 500.000 davon weisen einen schweren Krankheitsverlauf auf, der bei ca. 22.000 Menschen zum Tod führt. Die meisten dieser Todesfälle passieren in afrikanischen und SO – asiatischen Ländern, wobei auch Todesfälle aus europäischen Ländern zu beklagen sind.

Andere schwere Krankheiten, die von Moskitos vorwiegend im S – und SO – asiatischen Raum, in Zentral – und S – Afrika und in Mittelamerika und S – Amerika übertragen werden können, sind der Zika – Virus oder der Chikungunya – Virus. Beide Viren lösen schwere Krankheiten aus, deren Behandlung sehr lange andauert.

Aber auch die im Mittelmeerraum beheimatete Sandmücke löst schwerwiegende Krankheiten aus, die zu groben Organschäden und Hautgeschwüren führen können. Das Fatale: Die ersten Symptome tauchen meist erst nach Wochen oder sogar Monaten auf. 

Die bekannteste, von Mücken übertragene Tropenkrankheit ist Malaria. Die Anopheles – Mücke überträgt den Parasiten, Plasmodium. Schüttelfrost, Fieberschübe, Durchfall und sowohl Kopf – als auch Gliederschmerzen sind die Folge. 

WAS WIRKLICH HILFT – TIPPS FÜR EINEN WIRKUNGSVOLLEN SCHUTZ

Der optimale Schutz vor Insektenstichen in Risikogebieten ist eine Dreier-Kombination.

  • Ein hochwirksames Anti-Moskito-Mittel (Wirkstoff DEET)
  • Stichfeste / imprägnierte Kleidung (helle lange Hosen, Hemd, Socken)
  • Die Verwendung eines Moskitonetzes während des Schlafes und im Zweifelsfall einen insektenabweisenden Innenschlafsack. 

Die WHO weist den Wirkstoff DEET als hochwirksamen und jahrelang getesteten Schutz gegen Moskitos und Stechmücken aus.

Moskitostiche & ZeckenBISSE wirkungsvoll verhindern mit DFNT

Viele Moskitoarten brüten gerne in flachen Gewässern, im Zweifel genügt aber eine noch so kleine Pfütze, um ihre Eier darin abzulegen. Globalisierung und Klimawandel sorgen dafür, dass sich inzwischen auch tropische Stechmückenarten in Süd- und Mitteleuropa wohlfühlen, darunter die Gelbfiebermücke, die Buschmücke oder die asiatische Tigermücke, die sich sogar schon in Teilen Süddeutschlands etabliert hat. An Bord von Schiffen oder Flugzeugen werden die Moskitos unbemerkt eingeschleppt und breiten sich dann rapide aus. Viele der tropischen Stechmücken tragen gefährliche Viren in sich, die sie beim Stich auch auf den Menschen übertragen. Diese Viren können gefährliche Krankheiten auslösen, wie das Dengue-Fieber, Malaria, Gelbfieber, Zika, Chikungunya oder das West-Nil-Fieber.

Mit DFNT Moskito-Abwehr Haut-Spray haben wir ein Produkt zum zuverlässigen Schutz vor Moskitostichen entwickelt. Großzügig auf die Haut aufgetragen entfaltet es sofort seine Wirkung, die sogar bei starker Sonneneinstrahlung bis zu acht Stunden anhält. So schützt DFNT MOSKITO-ABWEHR HAUT-SPRAY zuverlässig vor den Stichen heimischer und tropischer Moskitos und beugt potenziellen Krankheiten vor.

Auch Zecken können die menschlichen Duftstoffe dank dem Wirkstoff DEET nicht mehr wahrnehmen, das Spray eignet sich daher auch ideal als Zeckenschutz.

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