Wie schön ist es, Zeit in der Natur zu verbringen? Ob man Gassi mit dem Hund geht, einen kleinen Spaziergang macht, im Garten arbeitet oder auf einen Ausflug ins Grüne fährt – das alles klingt toll! Was aber leider nicht so toll daran ist, sind die Ungeziefer, die man dort trifft. Insbesondere Zecken sind keine schöne Angelegenheit und so fürchten sich viele vor den kleinen Blutsaugern, die nicht nur Menschen, sondern auch Tiere befallen können. Was tun, wenn es so weit ist und was steckt hinter den Krabbeltieren? Darum soll es im Folgenden gehen.

Die Zecke auf einen Blick

Dass die Zecke zu den Parasiten gehört, das wissen bestimmt die meisten. Aber was hat es sonst mit dem Tier auf sich und wo lebt es eigentlich genau? Biologisch gesehen gehören die Parasiten zu den Spinnentieren, das hängt mit ihren acht Beinen zusammen. Wenn man es aber ganz genau wissen will, dann sind die Zecken Teil der Familie der Milben.

Zecken ernähren sich von dem Blut ihrer Wirte, dabei suchen sie sich ausschließlich Wirbeltiere aus. Das Problem für den Wirten ist aber nicht der Blutverlust, sondern die Krankheiten, die die Zecke übertragen kann. Sie sind nicht die einzigen Tiere, die an unser Blut wollen. Aber im Gegensatz zu Mücken brauchen Zecken um einiges mehr Blut, um sich vollzusaugen. Sie können bis zu 15 Tage an ihrem Wirten hängen und sein Blut trinken. Haben die Blutsauger genug davon eingenommen, lassen sie vom Wirt los und fallen einfach ab. Bei Menschen suchen sich Zecken übrigens am liebsten Stellen wie die Achselhöhle oder Kniekehlen, weil sie hier besonders gut Halt haben. Wenn sie dann anfangen zu trinken, dann wachsen sie. Man sieht einer Zecke also deutlich an, wenn sie Blut zu sich genommen hat, weil sie dann ungefähr 200 Mal mehr wiegt, als eine “leere” Zecke.

Zeckenarten

Es gibt in aller Welt etwa 900 verschiedene Zeckenarten. Die in Deutschland bekannteste Art ist der Holzbock. Von allen deutschen Zeckenarten befällt er am häufigsten den Menschen und überträgt die Borreliose und FSME-Erreger.

Generell werden Zecken zwischen Schildzecken und Lederzecken unterschieden. Neben dem Holzbock, der zu der Familie der Schildzecke gehört, gibt es in Deutschland folgende Zeckenarten:

  • Auwaldzecke
  • Igelzecke
  • Schafzecke
  • Taubenzecke
  • Hyalomma-Zecke
  • Hundezecke

Zeckensaison

Zecken sind vorwiegend zur warmen Jahreszeit (März bis Oktober) unterwegs. Dabei bevorzugen sie übrigens regnerische Sommertage, weil die Parasiten Feuchtigkeit lieben. Allerdings ist die Zeckenzeit mehr eine Frage der Temperatur, als der Jahreszeit. So können Zecken auch im Winter aktiv sein.

Zeckenbiss: Gefahr durch Zecken

Zecken nehmen ihre Opfer durch Erschütterungen der Umgebung, Körperwärme und Duftstoffe über ein Sinnesorgan, das sich in den forderen Beinpaaren befindet, wahr. Daraufhin klammert sie sich mit ihrem Klammerapparat an die Kleidung oder das Fell des Wirts, sticht eine kleine Grube in seine Haut und trinkt daraus das Blut. Mit ihrem Speichel gelangt ein schmerzstillender Stoff in die Wunde, sodass der Biss nicht bemerkt wird.

Es gibt verschiedene Krankheiten, die durch die Zecke übertragen werden können. Dazu gehören FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), Borreliose (Achtung: diese Krankheit kann übrigens auch durch Bremsen übertragen werden), Krim-Kongo-Fieber und noch einige weitere Krankheiten.

Für Borreliose gibt es keine Impfung, kann aber mit Antibiotika behandelt werden. wenn Borreliose nicht schon im Frühstadium erkannt wird, dann kann es zu Langzeitschäden kommen!

Gegen FSME gibt es zwar eine Impfung, kommt es aber trotzdem zur Auslösung des Virus, dann kann das Opfer eine Hirnhautentzündung erleiden und sogar an den Folgen sterben. Außerdem ist problematisch, dass Ärzte hier nur die Symptome lindern können, das bedeutet es können Langzeitschäden im Körper entstehen.

Zecken sehen vielleicht harmlos aus, können aber wirklich großen Schaden im Körper anrichten. Die Krankheitserreger befinden sich im Speichel der infizierten Zecke. Durch den Zeckenbiss gelangen sie in den Körper des Wirts und es kommt zu einer Infektion. Das heißt egal, wie schnell die Zecke entfernt wird, der Wirt könnte sich theoretisch infizieren. Je schneller die Zecke dann aber entfernt wird, desto geringer sind die Chancen, die Krankheiten zu bekommen.

Zecken-Hotspots und FSME Risikogebiete

Zecken leben überall, wo sich Grünzeug finden lässt. Vom tiefsten Wald bis zum eigenen Garten lassen sich Zecken finden. Besondere Vorsicht ist in hohem Gras und Unterholz geboten. Zusätzlich gibt es in Deutschland einige Orte, die zu den FSME-Risikogebieten gehören. Je nach Risikogebiet tragen zwei bis 5 Prozent der Zecken das Virus in sich. Das Robert Koch Institut hat zur Information eine Karte der FSME-Risikogebiete veröffentlicht. Dazu zählt insbesondere der Süden Deutschlands, wie unter anderem ein Großteil von Bayern sowie einige Regionen in Baden-Württemberg, Thüringen Hessen und Sachsen. Wenn man plant, sich in diesen Gebieten aufzuhalten, würde es sich also lohnen eine mögliche Impfung mit dem Hausarzt abzusprechen.

FSME Zeckenbiss Risikogebiete RKI
FSME Zeckenbiss Risikogebiete RKI

Zeckenvorsorge und Zeckenschutz

Wer weiß, dass er auf einen Spaziergang in der Natur geht, der kann sich durch geschlossenes Schuhwerk und lange Kleidung schützen. Helle Kleidung hilft außerdem, die Blutsauger besser zu erkennen und glatte Stoffe erschwert den Spinnentieren das festhalten. Wem geschlossene Kleidung im Sommer zu warm ist, dem empfehlen wir Zeckenschutzspray. Das DFNT Moskito-Abwehr-Haut-Spray hilft gut gegen die Parasiten. Trotz allen Vorsichtsmaßnahmen sollte man sich gründlich untersuchen, wenn man aus der Natur kommt und falls eine Zecke gefunden wird, dafür sorgen, dass diese so schnell wie möglich wieder entfernt wird. Wichtig ist auch, dass Haustiere, die sich viel im Freien aufhalten, gründlich nach Zecken abgesucht werden.

Schutzmaßnahmen

  • Geschlossene Kleidung (z.B. Lange Hosen)
  • Helle Kleidung
  • Glatte Kleidung
  • Körper absuchen
  • Haustiere absuchen
  • Zecken sofort entfernen
  • Impfschutz vor Krankheiten
  • Insektenschutzmittel
  • Hohes Gras meiden

Moskitostiche & Zeckenbisse wirkungsvoll verhindern mit DFNT

Viele Mückenarten brüten gerne in flachen Gewässern, im Zweifel genügt aber eine noch so kleine Pfütze, um ihre Eier darin abzulegen. Globalisierung und Klimawandel sorgen dafür, dass sich inzwischen auch Stechmückenarten aus Gebieten wie den Tropen in Süd- und Mitteleuropa wohlfühlen, darunter die Gelbfiebermücke, die Buschmücke oder die Asiatische Tigermücke, die sich sogar schon in Teilen Süddeutschlands etabliert hat. An Bord von Schiffen oder Flugzeugen werden die Moskitos unbemerkt eingeschleppt und breiten sich dann rapide aus. Viele der in den Tropen beheimateten Mücken tragen gefährliche Viren in sich, die sie beim Stich auch auf den Menschen übertragen können. Diese Viren können gefährliche Krankheiten, wie das Dengue Fieber, Malaria, Gelbfieber, Zika, Chikungunya oder das West-Nil-Fieber, auslösen.

Mit dem DFNT MÜCKENSPRAY HautSpray haben wir ein Mittel zum zuverlässigen Mückenschutz entwickelt. Das Mückenspray ist eine effektivere Methode zu herkömmlichen Mückennetzen oder Mückenarmbändern, da es dafür sorgt, dass Mücken den Geruch des Menschen nicht bzw. vermindert wahrnehmen und dadurch nicht zustechen. Mückenarmbänder bieten zudem auch keinen Ganzkörperschutz vor lästigen Mücken. Das DFNT Mückenspray entfaltet nach dem Aufsprühen auf Haut oder Kleidung sofort seine Wirkung, die sogar bei starker Sonneneinstrahlung bis zu acht Stunden anhält. So schützt DFNT MÜCKENSPRAY HAUTSPRAY zuverlässig vor den Stichen heimischer und tropischer Moskitos und beugt potenziellen Krankheiten, wie z. B. Malaria vor. Da auch Zecken die menschlichen Duftstoffe dank des Wirkstoffs DEET nicht mehr wahrnehmen, eignet sich das Mückenspray daher auch ideal als Zeckenschutz.

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Vorgehen bei einem Zeckenstich

Kommt es trotz der Schutzmaßnahmen zu einem Zeckenstich, sollte die Zecke schnellstmöglich entfernt werden. Wenn der Parasit erfolgreich gelöst (und unschädlich gemacht) wurde, dann sollte der Zeckenbiss desinfiziert werden und nach weiteren Artgenossen der Zecke Ausschau gehalten werden. Eine Zecke beißt sich mit ihren Mundwerkzeugen in der Haut fest. Damit die Zecke Rückstandsfrei entfernt werden kann, sollte man eine spezielle Zeckenzange oder Zeckenkarte verwenden. Die Entfernung mit den Fingern oder einer Pinsete raten wir drigend ab, da man so das Tier ehr quetscht oder den Kröper vom Tier trennt. Im Todeskampf übergeben sich die Zecken dann noch mit ihrem infektiösen Mageninhalt in die offene Wunde. Wichtig ist, dass die Stelle für mindestens sechs Wochen beobachtet wird. Eine mögliche Rötung sollte wenige Tage nach der Entfernung abklingen. Zur Beobachtung die Einstichstelle mit einem Stift umkreisen. Falls Kopfschmerzen auftreten, die Rötung nicht nachlässt oder sich sogar ausbreitet, sollte die Stelle von einem Arzt untersucht werden (Gefahr einer Wanderröte). Auch bei anderen Beschwerden, wie Fieber, sollte dringend ein Arzt oder Notfallpraxis aufgesucht werden. Mit einem Arztbesuch ist in solch einem Fall auf keinen Fall mehr zu warten! Auch für den Fall, dass die Zecke nicht vollständig entfernt wurde, sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.

Zeckenbiss einkreisen
Zeckenbiss einkreisen

Zecken entfernen

Zecken entfernt man am einfachsten mit Pinzette oder Zeckenkarte. Dabei muss ein gewisser Widerstand überwunden werden, denn die Zecke verankert ihren Stechrüssel mithilfe kleiner Widerhaken fest in der Haut. Beim Lösen ist besondere Vorsicht geboten: Am besten ist es, die Zecke nicht zu quetschen, denn der Kopf der Zecke könnte in der Einstichstelle stecken bleiben oder die Zecke könnte sich in die Wunde übergeben und so das Infektionsrisiko erhöhen. Mit der Pinzette wird die Zecke möglichst knapp über der Haut gepackt und senkrecht hinausgezogen. Die Zeckenkarte wird nah an der Haut unter den Blutsauger geführt und solange weitergeschoben, bis er sich löst.

Symptome von Zeckenbissen

Woran merkt man, dass man gestochen wurde? Das deutlichste Zeichen eines Zeckenbisses ist die meist noch in der Wunde steckende Zecke. Ist das der Fall, sollte sie sofort entfernt werden. Auch eine kleine Rötung der betroffenen Stelle kann auftreten, jedoch bleiben eindeutige Erkennungsmerkmale eines meist harmlosen Stichs aus.

Gefährlich wird es, wenn der Stich, durch zum Beispiel Juckreiz, bemerkt wird. Juckt der Zeckenbiss, hat sich dieser meist infiziert. Die kann unter anderem auf eine Entzündung durch Bakterien, die sich auf der Haut befinden und in die Wunde gelangt sind, hindeuten oder auf eine Borrelien-Erkrankung hinweisen. Weitere Anzeichen einer Infektion mit Borrelien sind die kreisrunde, ausgeprägte Rötung um die Einstichstelle sowie Fieber. 

Fieber, Gliederschmerzen oder Abgeschlagenheit können ein Anzeichen für FSME sein. Andere deutliche Warnsignale gibt es kaum. Im Zusammenhang mit FSME oder Borreliose können auch Lähmungserscheinungen auftreten. Die Muskulatur kann aber auch ohne eine Infektion aufgrund eines Zeckenstichs geschwächt sein: Dies nennt sich Zeckenparalyse, tritt aber meist in Amerika, Asien und Afrika auf. 

Gibt es Hinweise auf eine Erkrankung, müssen schnellstmöglich medizinische Maßnahmen unternommen werden. 

5 Fakten über die Blutsauger

  1. Zecken fallen nicht von Bäumen
  2. Zecken können unter Wasser überleben (daher bitte nicht im Klo runterspülen)
  3. Eine Blutmahlzeit reicht einer Zecke mehrere Jahre
  4. In Europa sind Zecken die größten Verbreiter von Krankheiten
  5. Zecken überleben auch in 1500 Metern Höhe

Fazit

Zecken ernähren sich von Blut. Das ist aber nicht das größte Problem mit den Parasiten, sondern die Krankheiten, die von Zecken mit dem Biss übertragen werden (FSME & Borreliose). Zeckenbisse stellen also ein Risiko für die Gesundheit dar. Daher ist, insbesondere in Risikogebieten, ein ausreichender Zeckenschutz vonnöten. Trotz Schutzmaßnahmen kann es zu einem Stich kommen; dann ist das schnelle Entfernen der Zecke und Beobachten der Symptome besonders wichtig. 

Häufige Fragen zum Thema Zecken

Wann gibt es Zecken?

Die Zeckenzeit ist eher eine Frage der Temperatur. Die Zecke fühlt sich insbesondere bei milden Temperaturen wohl. In der Regel geht die Zeckensaison also von März bis Oktober, obwohl die Parasiten auch in milden Wintern stechen.

Was hilft gegen Zecken?

Um sich vor Zecken zu schützen, können Vorsichtsmaßnahmen, wie z.B. geeignete Kleidung oder Insektenabwehrmittel, helfen. Sollte es trotzdem zu einem Zeckenstich kommen, ist es wichtig, die Zecke schnellstmöglich zu entfernen.

Wo sind Zecken am gefährlichsten?

Die sogenannten FSME-Risikogebiete erstrecken sich vor allem über Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.

Wie gefährlich ist ein Zeckenbiss?

Ein Zeckenstich an sich ist nicht bedrohlich, aber Zeckenbisse können gefährliche Krankheiten, wie Borreliose oder FSME, übertragen. Nicht alle Zecken tragen die Krankheitserreger in sich und es kommt auch nicht immer zwangsläufig zu einer Infizierung des Wirts. Um das Infektionsrisko zu senken, sollte die Zecke schnellstmöglich entfernt werden.

Wie gefährlich sind die Infektionskrankheiten FSME und Borreliose?

Tatsächlich sollten beide Krankheiten auf keinen Fall unterschätzt werden. Beide können zu Langzeitschäden führen – sogar bis zum Tod. Das Problem mit FSME ist, dass es keine Behandlung gibt und lediglich die Symptome bekämpft werden können. Für FSME gibt es eine Impfung. Für Borreliose gibt es keine Impfung, aber die Krankheit kann mit Antibiotika bekämpft werden.

Wann mit Zeckenbiss zum Arzt?

Keine Panik! Auch, wenn nicht die komplette Zecke erwischt wurde. Entzündet sich der Stich, oder wenn die Rötung der Einstichstelle zunimmt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wenn grippeähnliche Beschwerden auftreten, sollte unbedingt ein Arztbesuch gemacht werden.

Wie kann ich meinen Hund vor Zecken schützen?

Auch für unsere geliebten Vierbeiner sind Zecken nicht ungefährlich und können durch das Fell häufig unbemerkt bleiben. Am einfachsten ist es natürliches hohes Gras mit Hunden zu meiden, aber leider lässt sich dies nicht immer vermeiden. Mit dem Tierarzt lässt sich auch ein Zeckenschutzmittel absprechen. Außerdem sollte das Fell nach jedem Spaziergang gründlich überprüft werden – gerade im Frühsommer!