Das Zika Virus ist seit 1947 offiziell bekannt und zählt zu den Infektionskrankheiten – damals trat die Infektion bei einem Affen in Uganda im sogenannten Zikawald auf. Dieses Ausbruchsgebiet ist seither auch der Namensgeber des Virus. Danach wurde das Virus manchmal im asiatischen Raum beobachtet – meist jedoch ausschließlich bei Tieren und nur selten kam es zu einer Übertragung bei einem Menschen. Seit 2007 traten auch vermehrt Infektionen bei Menschen auf und stellt seit dem ein Risiko da.

Was ist das Zika Virus?

Das Zika Virus entstammt der Familie des Flavivirus. Diese Viren werden durch Arthropoden, wie Mücken und Zecken, auf Vögel und Säugetiere übertragen. Das Zika Virus ist mit dem Gelbfieber und dem Dengue Fieber verwandt. Überraschenderweise scheint nach einer Untersuchung von Forschern der Charité aus dem Jahr 2019 eine frühere Erkrankung am sogenannten Dengue-Fieber die Schädigungen einer späteren Zika-Infektion jedoch abzumildern.

Wie wird das Zika Virus übertragen?

Das Zika Virus wird hauptsächlich durch den Stich infizierter Mücken der Gattung Aedes Albopictus übertragen. Ein besonders bekannter Überträger ist die Gelbfiebermücke, die durch ihren Aufenthalt im urbanen Raum in unmittelbarer Nähe zum Menschen besonders oft das Zika Virus überträgt. Zunächst geschah diese Übertragung nur auf Nagetiere und Primaten, heutzutage jedoch auch auf den Menschen. Dabei werden zunächst Zellen in unmittelbarer Nähe der Einstichstelle infiziert, im Folgenden geschieht eine Ausbreitung des Virus über das Lymphsystem und das Blut. Neben einer Übertragung durch Mücken, kann das Zikavirus außerdem durch Blut- oder beim Sexualkontakt übertragen werden. Dabei kann der Zikavirus auch noch Wochen bis Monate nach der Infektion übertragen werden.

Schutz vor dem Zika Virus

Im Jahr 2013 wurde erstmalig ein Patient in Deutschland behandelt, der das Zika Virus in sich trug. Die Person hatte sich bei einem Thailand-Urlaub mit dem Erreger infiziert. 2015 trat dann eine regelrechte Epidemie des Virus in Brasilien auf – zu dieser Zeit wurden zahlreiche Kinder mit Fehlbildungen geboren. Danach wurde es stiller um den gefährlichen Erreger, jedoch ist auch heute die Gefahr einer Ansteckung noch gegeben. Nachfolgend werden die wichtigsten Fragen zum Zika Virus geklärt. Neben der Frage nach dem Ursprung, der Verbreitung und Übertragbarkeit, ist es vor allem in der Schwangerschaft wichtig zu wissen, wie gefährlich eine Infektion der Mutter mit dem Virus, für das ungeborene Kind, sein kann.

Urlauber und Reisende, die tropische Länder bereisen möchten, sollten sich vor ihrer Reise genauestens über den aktuellen Stand in der jeweiligen Region informieren und sich von einem Tropen- oder Reisemediziner beraten lassen.

Um sich vor Ort bestmöglich vor einer Infektion mit dem Zika Virus zu schützen, gibt es von Tropenmedizinern einige Empfehlungen:

  • Insektenschutzmittel verwenden, um mögliche Überträger fernzuhalten. Dabei sollte man seine Kinder auch nicht vergessen zu schützen!
  • lange, imprägnierte Kleidungsstücke tragen, um Kontakt zu den Mücken zusätzlich zu erschweren
  • imprägnierte Moskitonetzte während des Schlafens verwenden

Das Zikavirus wird nicht nur durch den Stich infizierter Mücken übertragen, sondern auch von Mensch zu Mensch. Bei sexuellen Kontakten ist eine Ansteckung mit dem Virus noch nach Wochen und sogar Monaten möglich, daher sollte man sich und andere bei Kontakt schützen. Das Auswärtige Amt und die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin empfiehlt Männern, die sich in einem Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, daher zum Gebrauch von Kondomen für mindestens drei Monate bei Sexualverkehr mit Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch. Dies sollten Sie für die Famielienplanung auf jeden Fall in Ihre Reiseplanungen mit berücksichtigen.

Moskitostiche & Zeckenbisse wirkungsvoll verhindern mit DFNT

Viele Mückenarten brüten gerne in flachen Gewässern, im Zweifel genügt aber eine noch so kleine Pfütze, um ihre Eier darin abzulegen. Globalisierung und Klimawandel sorgen dafür, dass sich inzwischen auch Stechmückenarten aus Gebieten wie den Tropen in Süd- und Mitteleuropa wohlfühlen, darunter die Gelbfiebermücke, die Buschmücke oder die Asiatische Tigermücke, die sich sogar schon in Teilen Süddeutschlands etabliert hat. An Bord von Schiffen oder Flugzeugen werden die Moskitos unbemerkt eingeschleppt und breiten sich dann rapide aus. Viele der in den Tropen beheimateten Mücken tragen gefährliche Viren in sich, die sie beim Stich auch auf den Menschen übertragen können. Diese Viren können gefährliche Krankheiten, wie das Dengue Fieber, Malaria, Gelbfieber, Zika, Chikungunya oder das West-Nil-Fieber, auslösen.

Mit dem DFNT MÜCKENSPRAY HautSpray haben wir ein Mittel zum zuverlässigen Mückenschutz entwickelt. Das Mückenspray ist eine effektivere Methode zu herkömmlichen Mückennetzen oder Mückenarmbändern, da es dafür sorgt, dass Mücken den Geruch des Menschen nicht bzw. vermindert wahrnehmen und dadurch nicht zustechen. Mückenarmbänder bieten zudem auch keinen Ganzkörperschutz vor lästigen Mücken. Das DFNT Mückenspray entfaltet nach dem Aufsprühen auf Haut oder Kleidung sofort seine Wirkung, die sogar bei starker Sonneneinstrahlung bis zu acht Stunden anhält. So schützt DFNT MÜCKENSPRAY HAUTSPRAY zuverlässig vor den Stichen heimischer und tropischer Moskitos und beugt potenziellen Krankheiten, wie z. B. Malaria vor. Da auch Zecken die menschlichen Duftstoffe dank des Wirkstoffs DEET nicht mehr wahrnehmen, eignet sich das Mückenspray daher auch ideal als Zeckenschutz.

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Zika-Gebiete – Wo ist das Zika Virus verbreitet?

Die ersten Ausbruchsgebiete beschränkten sich auf Mikronesien, jedoch wurde der Erreger danach auch innerhalb weiterer Inselstaaten und Länder im Pazifik ausgemacht. Diverse Mutationen der Virusinfektion existieren heute in den Tropen und den Subtropen aller Kontinente.

Karte Verbreitung Zika Virus

Die Verbreitung der Virusinfektion kann sich mit der Zeit verändern. Aktuelle Informationen über die Zirkulation des Zikavirus können den Internetseiten des CDC (Centers for Disease Control and Prevention) und der WHO (World Health Organisation) entnommen werden.

In Deutschland und Europa besteht nur eine sehr geringe Gefahr einer Ansteckung mit dem Zika-Virus. Die für einen Großteil der Infektionen verantwortliche Gelbfiebermücke kommt hierzulande nicht vor. Weitere mögliche Überträger wie die Asiatische Buschmücke und die Asiatische Tigermücke werden nur in sehr geringer Zahl nachgewiesen. Weiterhin wurde noch nicht mit Sicherheit geklärt, ob diese beiden Mückenarten das Zika Virus unter den hiesigen Bedingungen wirklich übertragen können. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) hat in Deutschland bislang nur einzelne Fälle bei Reiserückkehrern diagnostiziert.

Auflistung der Zika-Risikogebiete

In den Folgenden Ländern sollten sich Reisende ganz besonders vor dem Stich einer Mücke Gattung Aedes schützen: 

Afrika

  • Angola
  • Äthiopien
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Elfenbeinküste
  • Gabon
  • Guinea-Bissau
  • Kamerun
  • Kap Verde
  • Nigeria
  • Senegal
  • Uganda
  • Zentral Afrikanische Republik

Asien

  • Bangladesh
  • Burma
  • Kambodscha
  • Indien
  • Indonesien
  • Laos
  • Malaysia
  • Maldiven
  • Philippinen
  • Singapur
  • Thailand
  • Vietnam

Karibik

  • Aruba
  • Bahamas
  • Barbados
  • Bonaire
  • Curacao
  • Dominika
  • Dominikanische Republic
  • Grenada
  • Haiti
  • Jamaika
  • Kuba
  • Montserrat
  • Puerto Rico
  • Saint Lucia

Amerika

  • Argentinien
  • Belize
  • Bolivien
  • Brasilien
  • Costa Rica
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Französisch Guiana
  • Guatemala
  • Guyana
  • Honduras
  • Kolumbien
  • Nicaragua
  • Mexico
  • Panama
  • Paraguay
  • Peru
  • Vereinigte Staaten
  • Venezuela

Pazifische Inseln

  • American Samoa
  • Cook Inseln
  • Fiji
  • Französisch Polynesieb
  • Oster-Inseln
  • Micronesien
  • Marshall Inseln
  • Neu Kaledonien
  • Palau
  • Papua New Guinea
  • Samoa
  • Solomon Inseln
  • Tonga
  • Vanuatu

Was sind typische Symptome einer Zikavirus-Infektion?

Eine Infektion mit dem Zika Virus kann einerseits völlig symptomfrei verlaufen – bei einem Großteil der Infizierten tretennur milde bis gar keine Symptome auf. Andererseits sind Symptome ähnlich denen einer Grippe zu beobachten und zeigen sich ungefähr 3 bis 12 Tage nach der Infektion. Eine Infektion mit dem Zikavirus hinterlässt sehr wahrscheinlich eine andauernde Immunität.

Zu den am häufigsten genannten Symptomen der Viruserkrankung zählen:

  • Kopfschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Fieber
  • Bindehautentzündung
  • Hautausschlag
  • Müdigkeit

Jedoch scheint das Zika Virus auch im Zusammenhang mit dem Guillain-Barré-Syndrome, in seltenen Fällen, für einige Erkrankungen verantwortlich zu sein, bei dem Lähmungen des Körpers oder einzelne Bereiche auftreten können.

Wie wird eine Infektion mit dem Zikavirus behandelt?

Bislang existiert weder eine zugelassene Impfung gegen eine Infektion mit dem Zikavirus noch geeignete medikamentöse Prophylaxemaßnahmen. Zur Behandlung einer Infektion werden derzeit Schmerz- und fiebersenkende Medikamente verordnet, eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und viel Ruhe verordnet. Auftretende Beschwerden klingen meist nach spätestens einer Woche ab.

Gibt es einen Zika-Test?

Ja, man kann sich nach einer Reise auf den Zika-Virus testen lassen. Einige Labore und Ärzte bieten diesen medizinischen Service an, jedoch zählen diese Tests meistens zu den so genannten medizinischen IGeL- Leistungen und somit werden die Kosten für den eignen Test nicht durch die Krankenkasse übernommen. Aber auch dies ist eine Möglichkeit bei der Familienplanung nach einer Reise in ein Land aus den Risiko-gebieten Die Mutter und das Kind zu schützen.

Zika Virus und Schwangerschaft

In der Schwangerschaft und bei bestehendem Kinderwunsch kann eine Infektion mit dem Zikavirus sehr gefährlich sein. In Folge des Erregers können während der Schwangerschaft schwere Fehlbildungen des Fötus, wie z.B. Mikrozephalien (eine zu geringe Ausprägung des Kopfumfangs), und sogar Fehlgeburten ausgelöst werden. Deshalb sollte vor allem bei bestehendem Kinderwunsch bzw. in der Schwangerschaft die Reiseroute genau unter die Lupe genommen werden und eine Reise in betroffene Gebiete aufgrund unterlassen werden. Wer vor kurzem in Risikogebieten unterwegs war, sollte nach der Rückkehr mit einer Schwangerschaft warten, bis eine Infektion durch einen Bluttest ausgeschlossen werden kann. Ansonsten empfiehlt die WHO nach dem Aufenthalt in Risikogebieten, dass Frauen mindestens acht Wochen und Männer mindestens 12 Wochen mit der Kinderplanung warten sollen. Während der Schwangerschaft sollte auf Sexualkontakt verzichtet werden, wenn sich der Partner in einem Ausbruchsgebiet aufgehalten hat, um die eigene Gesundheit und die des Babys nicht zu gefährden.

Fazit

Ein richtiger Schutz vor dem Zika Virus ist insbesondere in Ländern, die als Risikogebiet ausgewiesen sind, für Reisende unerlässlich. Vor allem schwangere Frauen müssen sich vor dem Stich der Aedes-Mücken oder einer Infektion mit der Krankheit schützen. Einen wirksamen Mückenschutz bietet das DFNT Anti-Mosikto-Hautspray! Einen wichtigen Hinweis für die Wirksamkeit des Mückenschutzmittels bietet der Blick auf die Inhaltsstoffe: Der Inhaltsstoff DEET hält die gefährlichen Mücken fern. 

Häufige Fragen zum Thema Zika Virus

Wie lange ist das Zikavirus ansteckend?

Die lange genau das Zikavirus ansteckend ist, ist noch unklar. Eine Ansteckung ist aber noch Wochen bis Monate nach einer Infektion möglich.

Wie wird eine Infektion mit dem Zikavirus festgestellt?

Eine Infektion mit dem Zikavirus lässt sich in den ersten Krankheitstagen im Blut und Urin sicher nachweisen. Nach ungefähr einer Woche sind Antikörper im Blut feststellbar. Reiserückkehrern (und deren Sexualpartner) aus Zika-Gebieten mit entsprechenden Symptomen, sollten sich unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Welche Stechmücken übertragen das Zikavirus?

Das Zikavirus wird vor allem von der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) übertragen, die oft auch als Ägyptische Tigermücke oder Denguemücke bezeichnet wird. Die Gelbfiebermücke kann neben dem Zikavirus auch das Dengue-Fieber sowie das Gelbfieber übertragen. Jedoch ist nicht jeder Mückenstich im Urlaub ein klares Anzeichen einer Infektion mit der Krankheit.