Die mag wirklich keiner oder? Wespen sind echt unbeliebt und das wundert auch nicht, wenn man nur an einen lauen Grillabend denkt, bei dem sie auf der Bildfläche erscheinen und man kaum das erste Krümelchen Essen auf dem Tisch hat. Sie sind lästig, aggressiv und penetrant, ihre Stiche tun weh und können gefährlich werden. Schauen wir doch mal, ob das alles so stimmt und vor allem, wie man sie wieder los wird!

Wespen – so sehen die unbeliebten Gäste aus

Wespen gehören zu den staatenbildenden Insekten. Ihre Nester können bis zu 170 cm hoch und 50 cm im Durchmesser sein und man erkennt sie an der typisch länglich-runden Form, meist irgendwo hängend. Aber auch in Nischen und Höhlen nisten sie sich ein und nutzen dort vorhandene Hohlräume, um ihre Nester zu bauen. Die verschiedenen Aufgaben im Wespenstaat sind streng geregelt und verteilt: Bauarbeiter bauen das Wespennest, Wächter bewachen das Wespennest und Arbeiterinnen versorgen die Larven mit Nahrung. Die Wespenkönigin, die auch die Eier legt, ist die einzige, die den Winter überlebt und im anschließenden Jahr für das Aufkommen des neuen Staates verantwortlich ist.

Von Bienen unterscheidet man Wespen recht einfach: Wespen haben eine deutliche gelb-schwarz gestreifte Färbung, während diese bei Bienen variiert und auch nicht so einen starken Kontrast aufweist. Bienen sind zudem sehr behaart, was sie immer etwas “plüschig” aussehen lässt. Soviel nur mal auf den ersten Blick.

Wann im Jahr treten Wespen in Erscheinung?

Sobald die warme Kleidung in unsere Kleiderschränke wandert und die Sonne wieder Wärme verbreitet, beginnt es in der Natur zu surren. Je wärmer die Tage werden, desto lauter werden die Geräusche der fliegenden Insekten, die sich allesamt auf Nahrungssuche begeben. Zum Leidwesen der meisten Menschen summen auch Wespen um unsere Ohren.
Mit der warmen Jahreszeit beginnen wir auch wieder unsere Freizeitaktivitäten ins Freie zu verlagern. Kaffee im Garten, Grillen, Picknicken und Gartenpartys stillen unser Bedürfnis nach Aktivitäten im Freien. Wer immer dabei ist: Wespen.

Die Gemeine Wespe, Omen est Nomen, und die Deutsche Wespe stellen sich als ungebetene Gäste ein und setzen der guten Stimmung oft ein jähes Ende. Vor allem wenn sich die Nester im Spätsommer auflösen und die noch lebenden Arbeiterinnen auf Nahrungssuche einzeln durch die Gegend streunen ist Vorsicht angesagt: Egal ob Süßes oder Saures, Obst oder Getränke, alles, was im Freien steht, zieht die Wespen in Massen an. Insgesamt kann man sagen: von Anfang Mai bis Ende September sind sie dabei.

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Was passiert bei einem Wespenstich?

Nice to know: Wespen haben eine ausgesprochen gute Kommunikation untereinander. Vieles passiert hier über Duft- und Botenstoffe. Wenn eine Wespe beispielsweise sticht, dann wird ein Alarmpheromon freigesetzt, welches wiederum andere Wespen anlockt, die dann sozusagen zu Hilfe eilen. Denn Wespen stechen in erster Linie, um sich oder ihr Nest zu verteidigen oder um Beute zu lähmen. Im Verteidigungsmodus verfolgen sie ihre Widersacher sogar noch ein ganzes Stück.

Mit dem Stich injizieren sie ein Gift, welches eigentlich ca. zehnmal schwächer als das der Bienen ist. Trotzdem scheinen Wespenstiche oft viel stärkere Symptome zu verursachen, vor allem Schmerzen und Entzündungsreaktionen. Das liegt aber eher daran, dass Wespen sich buchstäblich in jeder Mülltonne herumtreiben und daher einfach viel mehr Keime mit sich herumschleppen als Bienen! Kratzt man dann an der juckenden Einstichstelle noch herum, dann ist eine Infektion vorprogrammiert.

Am besten helfen dann:

  • eine halbierte Zwiebel
  • kühlen
  • Antihistaminika

Gefährlich wird es bei einer Allergie gegen Wespengift oder bei Stichen im Mundraum. Dann ist Lebensgefahr gegeben und man sollte schnellstmöglich professionelle Hilfe holen!

 

Was tun gegen Wespen?

Hier gibt es viele Mythen, aber auch wirksame Methoden:

  • 👎 Der Wespenschreck: Eine fußballgroße Kugel aus zusammengeknülltem Papier als Nestattrappe soll Wespen abschrecken in deren Glauben, hier sei schon ein anderer Staat zu Hause, mit dem man sich nicht anlegen möchte. Leider funktioniert das kaum. Vor allem in der größten Fressphase im Spätsommer scheint es Wespen schier egal zu sein, ob es noch andere Anwärter auf die Futterrechte gibt. Der Hunger siegt und die Bratwurst riecht zu lecker.
  • 👎 Wespenfalle: Am bekanntesten ist wohl ein einfaches Konstrukt mit einem kleinen, trichterförmigen Eingang, durch den die Wespe leicht rein, aber kaum wieder heraus kommt. Angelockt wird sie von süßen Säften, Bier oder Essig. Zwar funktioniert eine solche Falle grundsätzlich. Allerdings weiß man mittlerweile, dass nur alte Tiere in die Falle gehen und die Vermutung liegt nahe, dass man mit dem Lockfutter nur noch mehr Wespen und auch andere ungewollte Insekten anlockt.
  • 👍 DFNT Wespen-Abwehr-Spray: Machen wir uns nichts vor – man kann sie beschimpfen, bedrohen, verwirren – aber mit all diesen “freundlichen” Methoden gehen Wespen irgendwie nicht weg. Es muss ein Mittel her, das zuverlässig, schnell und nachhaltig wirkt. Das DFNT Wespen-Abwehr-Spray sorgt für sofortigen Schutz vor Wespen. Das Spray ist auf Wasserbasis und wirkt dank Knock-Down-Effekt unmittelbar bei Insektenkontakt. Als Repellent vertreibt das Spray Wespen außerdem über seinen Duft, den die Tiere als äußerst unangenehm empfinden. Somit entfaltet es auf damit präparierten Flächen als auch eine Langzeitwirkung bis zu drei Monaten.
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Aber stehen Wespen nicht unter Naturschutz?

Ein klares Jein. In Deutschland leben etliche Wespenarten, von denen auch einige unter das Artenschutzgesetz fallen. Viele davon nehmen wir kaum wahr, da sie nicht auf Menschennahrung aus sind und auch eher fern von Menschen leben. Die lästigen Gesellen am Frühstückstisch – das sind in der Regel die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Diese beiden Arten sind zwar wie jedes andere wilde Tier durch den Tierschutz geschützt, welcher besagt, dass es verboten ist, wildlebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten, aber sie sind nicht “besonders geschützt”. Der Zusatz “ohne vernünftigen Grund” ist eigentlich das wesentliche Detail. Wirst Du am Esstisch, vielleicht auch noch in Anwesenheit kleiner Kinder von Wespen bedrängt, dann ist dies wohl als vernünftiger Grund zu verstehen und könnte das Töten der Angreifer laut Rechtsprechung rechtfertigen. Hier möchten wir allerdings keine Garantie übernehmen und keine Rechtsverbindlichkeit sicherstellen.

Als vernünftige Gründe gelten, wenn:

  • eine akute Gefahr von den Wespen ausgeht und die Sicherheit von Mensch und Tier in Gefahr ist
  • Allergiker oder Kinder und Kleinkinder “angegriffen” werden
  • besonders aggressive Wespen unterwegs sind
  • notwendige Bau- und Renovierungsarbeiten behindert werden oder Materialschäden entstehen könnten
  • Lebensmitteln verunreinigt werden

So erklärt sich auch, warum eine Falle, die einfach alles tötet was reinfliegt, weniger ratsam ist, als ein Spray, welches gezielt eingesetzt werden kann.

Wespennest im Garten – wie kann man das entfernen?

Entdeckt man ein Wespennest im Garten oder am bzw. im Haus, dann sollte man die Finger davon lassen – allein schon, weil man sich nicht unbedingt mit zigtausenden wütenden Wespen anlegen möchte. Und: nur ein Sachkundiger, also z. B. ein professioneller Schädlingsbekämpfer, ist in der Lage, die Wespenart sicher zu bestimmen und im Falle einer nicht besonders geschützten Art zu entscheiden, ob ein vernünftiger Grund zur Beseitigung oder Umsiedlung des Volkes vorliegt. Er kann diese Umsiedlung dann auch fachgerecht vornehmen.

Wie vermeidet man es ansonsten, von Wespen gestochen zu werden?

In Situationen, in denen sich Wespen nun mal nicht vermeiden lassen, also im Freibad, in fremden Gärten oder einfach so im Freien gibt es natürlich auch ein paar Tipps, was man tun (oder nicht tun) kann, um nicht gestochen zu werden:

  • schnelle und heftige Bewegungen vermeiden, weil Wespen stechen, sobald sie sich bedroht fühlen
  • Getränke und Nahrungsmittel im Freien abdecken, Reste und benutztes Geschirr sofort wegräumen
  • Anpusten oder Wegpusten der Tiere unterlassen, da das im Atem enthaltene Kohlendioxid als Alarmsignal gilt
  • stark duftende Parfums, Cremes und Deos vermeiden, da der Geruch Wespen anzieht
  • nie barfuß durch hohes Gras oder Wiesen laufen
  • sollte eine Wespe unter die Kleidung gelangen – RUHE bewahren!

Zum Glück eignet sich aber das DFNT Wespen-Abwehr-Spray sehr gut dazu, im Kofferraum des Autos oder im Picknick-Gepäck einfach immer dabei zu sein, so dass Du Dir damit und mit unseren restlichen Tipps die Plagegeister im kommenden Sommer eigentlich ganz gut vom Leib halten kannst!