Sie flitzen quer über die Fliesen oder in der Duschwanne herum. Oft entdeckt man sie grade noch so, weil etwas silbriges im Augenwinkel vorbei huscht – die Rede ist von Silberfischen, wissenschaftlich auch Lepisma saccharina genannt.

Sie lösen meist nicht den selben Ekel aus wie Spinnen oder Asseln, aber dennoch möchte man sie nicht im eigenen Haus haben. Die winzigen Insekten gehören trotz ihres nett klingenden Namens zu den unbeliebten Hausgästen – vor allem, wenn sie in der Wohnung in ganzen Kolonien auftreten. Die Fischchen mögen zwei Dinge: Hohe Raumtemperaturen und Feuchtigkeit. Aus diesem Grund findet man die Insekten meistens in Abflüssen bzw. in Räumen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit, also im Badezimmer, in der Küche oder in der Waschküche. 

Die wichtigsten Fragen über Silberfischchen wollen wir in diesem Artikel beantworten:

  • Welche Merkmale besitzen Silberfische?
  • Wo kommen sie vor?
  • Wie ernähren sich Silberfische?
  • Sind Silberfischchen Schädlinge oder Nützlinge?
  • Was tun bei einem Befall?

Silberfische – Welche Merkmale sie besitzen und wie sie aussehen

Silberfisch Illustration

Silberfische, dessen wissenschaftlicher Name Lepisma saccharina ist,  gehören zu den ältesten Tieren der Welt. Weltweit gibt es ca. 470 verschiedene Arten. Sie gehören zur Gattung der Lepisma und zur Klasse der Insekten und gelten als ungefährlich. Silberfische entwickeln sich ohne eine Metamorphose und sind bis zu ihrem Tod geschlechtsreif. Sie legen bis zu 150 Eier. Je nach Umgebung benötigen die neugeborene Silberfischchen vier Monate bis drei Jahre, um zu einem geschlechtsreifen Silberfisch heranzuwachsen. Sie werden leicht durch ihre grau-silbrigen Schuppen erkannt, die nach der dritten Häutung auftreten. Die flügellosen Insekten können zwischen 7 und 15 mm groß werden und bewegen sich mit ihren sechs Beinen schlängelnd fort. Dabei tasten sie mit ihren zwei Vorderfühlern ihre Umgebung ab.

Wo kommen Silberfische vor?

Meist werden sie in humiden Umgebungen mit über hoher Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von 20 bis 30 °C angetroffen. Solche Bedingungen findet man meistens im Badezimmer, in der Küche oder in Waschräumen vor. Um einem Befall mit Silberfischchen vorzubeugen, kann es unter anderem schon helfen, die entsprechenden Räume 2-3 Mal am Tag für ein paar Minuten zu lüften und für eine angenehme Raumtemperatur zu sorgen. Dabei ist es wichtig, die Fenster komplett zu öffnen, denn nur so ist ein vollständiger Luft- und Feuchtigkeitsaustausch möglich. 

Tagsüber halten sie die Tiere von der Dunkelheit geschützt unter anderem in Ritzen, Fugen, Abflüssen oder hinter Tapeten und an Wänden auf. Aber auch andere Orte sind interessant für die Insekten, wenn sich dort eine angenehme Temperatur und genug Nahrung finden.

Wie ernähren sich Silberfische?

Silberfische sind bei ihrer Ernährung alles andere als wählerisch. Die Tiere bevorzugen stärke- und zuckerhaltige Stoffe. Zu ihren Nahrungsquellen gehören vor allem: 

  • Zucker
  • Schimmel
  • pflanzliche Vorräte wie Kartoffeln oder Äpfel
  • tote Insekten
  • Buchsteiten und -einbände
  • Fotos
  • Haare
  • Hautschuppen
  • Milben
  • Kleister

Anders als die meisten Tierarten, können Silberfischchen Cellulose mithilfe körpereigener Cellulose verdauen. Aber auch

  • Baumwolle
  • Leinen
  • Seide
  • und Kunstfaser

stehen mit auf dem Speiseplan der winzigen Insekten. 

Silberfische – Schädling oder Nützling? 

Silberfische übertragen keine Krankheiten, können aber ein Indiz für einen Befall mit Schimmel oder ein generelles Problem mit zu hoher Luftfeuchtigkeit in der Wohnung sein. Das spricht jetzt auf den ersten Blick ja eher für Nützlinge, oder? Trotzdem möchte man in der Regel nicht nur Schimmel, sondern auch die kleinen silbergrauen Insekten loswerden, denn wenn diese sich richtig wohlfühlen, pflanzen sie sich fort und es entstehen ganze Kolonien. Und ein bisschen Ekelfaktor ist bei krabbelnden Insekten im Haus ja auch immer mit dabei.

Bei einem derart hohen Vorkommen, wie ganzen Kolonien, sind Silberfischchen für den Menschen dann natürlich einfach sehr lästig. Außerdem sorgen ihre Ernährungsgewohnheiten für den sogenannten “Schabe- und Lochfraß” bei Lederwaren und Kunstfasergeweben. Silberfische können Tapeten und andere Papiere anfressen und verursachen natürlich auch unschöne Hinterlassenschaften. Schlussendlich also auch ein bisschen Schädling und in jedem Falle unerwünscht.

Oftmals machen es sich die lichtscheuen Insekten auch im Bett nieder, da sie dort Hausstaubmilben und Hautschuppen vorfinden. Auch Schimmelpilze an den Wänden können ein Hinweis für einen Befall in der Wohnung sein. 

Silberfischchen erfolgreich bekämpfen

Bei vereinzelt auftretenden Silberfischchen sollte man vielleicht nicht gleich in Panik geraten und einen Schädlingsbekämpfer rufen, sondern es erstmal mit einfachen Hausmitteln wie Zucker, Essig, Backpulver, Lavendel und natürlcih dem DFNT Silberfischspray probieren. Auch Fallen, die Lockfutter enthalten, können bei einem geringen Befall schon helfen. Einmal eingefangen kann man die Silberfischchen tierfreundlich woanders wieder aussetzen. Meist gilt aber: wo eins ist, da sind viele, vor allem, wenn die Umgebungsbedingungen für Silberfische optimal sind. In diesem Fall kommen Hausmittel schnell an ihre Grenzen und es kann nur noch ein entsprechendes Insektizid, Klebefallen oder, bei einem sehr starken Befall, ein professioneller Schädlingsbekämpfer Abhilfe schaffen. Viele Chemiekeulen sind zwar recht wirksam, haben aber auch gefährliche Nebenwirkung – entweder für die im selben Gebäude lebenden Menschen oder deren Haustiere wie Katzen oder Hunde. Deshalb kann man oft die damit behandelten Räume für eine gewisse Zeit gar nicht betreten und ist dann im Alltag eingeschränkt – wegen winzig kleiner Silberfischchen! Mit dem DFNT Anti- Silberfischspray gehen Sie auf Nummer sicher.

19,90 

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Lieferzeit: 1-3 Werktage

Handlungsempfehlungen

  • Mit regelmäßigem Lüften reduziern Sie die Luftfeuchtigkeit
    (kurzes Stoß- oder Querlüften bringt mehr als stundenlanges Lüften mit Fenstern in Kippstellung)
  • Sie sollten eventuelle Ursachen beseitigen die zu der erhöhten Luftfeuchtigkeit führen: wie z. B. feuchte Wände (Schimmel kann hier ein Indiz sein) oder gar künstliche Luftbefeuchter vermeiden
  • Ggf. können Sie durch den Einbau von so genannten “Zwangslüftern” zu einer reduzierten Luftfeuchtigkeit gelangen
  • Lebensmittel immer gut verschließen, damit den Tieren ein Teil der Nahrungsgrundlage entzogen wird
  • Verschließen und entfernen Sie Fugen, Ritzen und lose Tapeten
    (Ritzen zwischen Fußböden und Türrahmen verschließen Sie am besten mit Silkon aus dem Baumarkt)
  • Spülen Sie regelmäßig Abflüsse mit heißem Wasser durch
    (Silberfische können nicht schwimmen oder tauchen. Syfongs können bei längerer “Nichtbenutzung” jedoch austrocknen und so den Weg aus dem Abfluss in die Wohnung freigeben)
  • Leeren Sie Mülleimer regelmäßig, damit keine Essensreste als Nahrung zurückbleiben
  • Besprühen Sie mit dem DFNT Anti- Silberfischspray regelmäßig dünn die Wände, Böden, Schlupfwinkel und Fensterrahmen Ihrer Wohnung (Silberfische bewegen sich gerne in der gesamten Wohnung auf der Suche nach Futter).
    Denken Sie auch an die Ritzen zwischen Fußboden und Türrahmen!

Silberfischchen wirkungsvoll bekämpfen mit DFNT

Silberfische ernähren sich hauptsächlich von Hautschuppen und Milben und halten sich darum immer in Menschennähe auf. Die Tiere mögen es gern warm und feucht und sind darum vor allem in Küche und Badezimmer zu finden. Weil die Fischchen ihre Vorliebe für hohe Temperaturen und große Luftfeuchtigkeit mit Pilzen teilen, können sie auch ein Hinweis auf Schimmel sein. Silberfischchen können darum zwar als Symptom behandelt werden, dabei sollte jedoch unbedingt auch der eigentlichen Ursache für die Ansiedlung dieser Insekten auf den Grund gegangen werden. Eine gute Isolierung, sinnvolles Heizen und regelmäßiges Stoßlüften sorgen für eine gute Luftfeuchtigkeit und ein gesundes Raumklima.

Grundsätzlich stellt ein Befall mit Silberfischen kein großes Risiko dar. In sehr seltenen Fällen kann es zwar zu allergischen Reaktionen kommen, häufiger sind aber Schäden an Tapeten, Textilien oder Büchern, die von den Tieren angefressen oder mit Ausscheidungen verunreinigt werden. Hauptgrund für die Silberfischbekämpfung dürfte jedoch der Ekelfaktor sein. Denn auch wenn sich die Insekten von Milben, alten Hautschuppen und sogar Schimmelpilzen ernähren und somit eher den Nützlingen als den Schädlingen zugeordnet werden sollten, möchte die kleinen Insekten eben doch niemand bei sich im Haus haben. In manchen Fällen helfen bestimmte Hausmittel wie Lavendel, Zitrone, Kartoffelstärke oder Zucker, um die winzigen Insekten wieder loszuwerden.

DFNT Anti-Silberfisch-Spray ist eine natürliche und effektive Methode, um Silberfische rasch zu entfernen und wirkt, dank der Langzeitwirkung bis zu drei Monaten, einem erneuten Befall vor. In einigen Fällen, z. B. bei einem sehr starken Aufkommen der Tiere, kann es sein, dass nur noch ein Schädlingsbekämpfer hilft.

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Wie kann ich einem Befall vorbeugen?

Um eine Ansiedlung mit Silberfischchen zu vermeiden, sollten die folgenden Tipps berücksichtigt werden:

  • regelmäßiges Lüften reduziert die Luftfeuchtigkeit
    (kurzes Stoß- oder Querlüften bringt mehr als stundenlanges Lüften mit Fenstern in Kippstellung)
  • eventuelle Ursachen beseitigen wie z. B. feuchte Wände (Schimmel kann hier ein Indiz sein)
  • Lebensmittel immer gut verschließen, damit den Tieren ein Teil der Nahrungsgrundlage entzogen wird
  • Fugen, Ritzen, lose Tapeten verschließen
  • Abflüsse regelmäßig mit heißem Wasser durchspülen
  • Mülleimer regelmäßig leeren

Häufige Fragen zum Thema “Silberfische”:

Silberfische in der Wohnung – Woher kommen sie?

Man findet sie vermehrt in Wohnungen mit zu hoher Luftfeuchtigkeit und einem Problem mit Schimmel. Die Insekten bevorzugen dunkle und feuchtwarme Bedingungen und halten sich daher in Abflüssen, Fugen, Ritzen und Ecken auf, vorwiegend in Bad und Küche. Aber auch Risse in der Wand oder im Mauerwerk, Fenster und Türen sowie Rohr- und Wasserleitungen sind bevorzugte Aufenthaltsorte von Silberfischen.

Welche Hausmittel gegen Silberfische gibt es?

Ein geringer Befall lässt sich mit einigen simplen Hausmitteln effektiv bekämpfen. Die Insekten können z. B. mit Zucker angelockt werden. Hilfreich ist es auch, wenn man Honig auf ein Stück Pappe streicht. Die Fischchen werden angelockt und bleiben auf dem klebrigen Untergrund haften. Alternativ können auch rohe, halbierte Kartoffeln helfen, da die Tierchen von der Kartoffelstärke angelockt werden. Da Silberfische keine starken Duftstoffe mögen, kann auch der Einsatz von Zitrone, Lavendel oder Essig hilfreich sein.

Was hilft gegen Silberfische in der Wohnung?

Regelmäßigen Lüften sorgt nicht nur für ein gesundes Raumklima und beugt einem Befall mit Schimmel vor – es vertreibt auch Silberfische. Nasse Handtücher und Duschmatten zum Trocknen an einen Haken hängen, statt auf dem Boden liegen zu lassen. Offene Bohrlöcher, Ritzen und Fugen mit Silikon füllen, damit sie den Fischchen keinen weiteren Aufenthaltsort bieten.

Was sind Klebefallen und wo stelle ich sie am besten auf?

Klebefallen bestehen aus einem Klebestreifen, die mit einem Duftstoff (Pheromon) aromatisiert sind. Durch den enthaltenen Duftstoff werden die Tierchen dann in die Falle gelockt. Mit Hilfe der Fallen lässt sich der Befall der winzigen Insekten stark reduzieren und prüfen, ob es sich um einen geringen oder starken Befall handelt. Die Fallen sollten am besten dort aufgestellt werden, wo Nester vermutet werden. In der Küche halten sich die winzigen Insekten meistens in der Nähe des Kühlschranks auf, im Bad in der Nähe von Warmwasserleitungen oder defekten Fugen.

Wann legen Silberfische Eier und wie vermehren sie sich?

Anders als bei den meisten Tieren, spinnt das Männchen ein Fadennetz, auf dem es sogenannte Spermienbeutel platziert. Läuft ein Weibchen daran vorbei, nimmt es diesen Beutel auf und nutzt ihn, um ihre eigenen Eier zu befruchten. Silberfische sind in der Regel ab vier Monaten geschlechtsreif.

Wie gefährlich sind Silberfische wirklich?

Silberfische sind nicht gefährlich, aber durchaus schädlich. Da sie die Fähigkeit besitzen, Zellulose zu verdauen, knabbern und befallen die kleinen Insekten mit Vorliebe Kleidungsstücke, Bücher oder Tapeten.