Silberfische – unliebsame Mitbewohner oder gefährliche Schädlinge? Silberfische sind flügellose und lichtscheue Insekten. Oft fallen sie erst im Winter auf, denn sie fühlen sich dort wohl, wo es warm ist und lieben zusätzlich Feuchtigkeit. In modernen & gut isolierten Wohnungen finden sie daher vor allem in der kalten Jahreszeit ideale Bedingungen vor. Natürlich sind Silberfische nicht besonders schön und es gibt sicherlich auch viele, die sich vor ihnen ekeln. Doch Krankheiten übertragen diese Insekten nicht und sind daher für die Gesundheit ungefährlich. Sie können jedoch ein Anzeichen dafür sein, dass man ein Feuchtigkeitsproblem in der Wohnung hat. Diesem Indiz sollte man auf jeden Fall nachgehen um das Problem mit den unliebsamen Tieren in der Ursache, dem eigentlichen Problem in den betroffenen Räumen, zu beheben.

Silberfische sind meist dann aktiv, wenn es in der Wohnung ruhig geworden ist. Daher können sich die Insekten auch in aller Ruhe in der Wohnung vermehren, bevor man den Befall bemerkt. Vor der eigentlichen Bekämpfung der Silberfische gilt es sich allerdings erst einmal richtig zu informieren, weshalb wir nachfolgend wichtige Infos und Fakten rund um Silberfische, in diesem Artikel, zusammengetragen haben.

Unsere Empfehlung bei einem Silberfischbefall

  1. Silberfischspray schütteln & Ritzen, Böden und Ecken besprühen.
  2. Gut lüften und trocknen lassen.
  3. Sofort bis zu 3 Monate Langzeitschutz!

NUR FÜR KURZE ZEIT: Das DFNT SilberfischSpray zum exklusiven Angebotspreis!

  • 15% SPAREN mit dem Code SILBERFISCH15
  • Schutz vor Silberfischen mit Knock-Down-Effekt
  • Gezielter Einsatz dank Fein-Zerstäuber
  • Auf Wasserbasis: ohne Flecken & Geruch
  • Biologisch abbaubar & treibgasfrei
Silberfischspray

Anti
Silberfisch
Spray
16,48 € 19,90 €

Wissenswertes über Silberfische

Silberfisch Illustration

Silberfische (auch Silberfischchen genannt), dessen lateinischen Namen Lepisma saccharina ist, gehören zu den ältesten Tieren der Welt. Sie sind flinke sowie sehr scheue Tiere und sie meiden das Licht. Weltweit gibt es ca. 470 verschiedene Unterarten. Sie gehören zur Gattung der Lepisma, zur Klasse der Insekten und gelten als ungefährlich. Silberfische entwickeln sich ohne eine Metamorphose und sind bis zu ihrem Tod geschlechtsreif. Sie legen bis zu 150 Eier. Das Männchen spinnt eine Schnur mit den Spermien und das Weibchen hangelt sich daran entlang, danach legt es Eier ab.

Silberfische vermehren sich nicht antizyklisch im Herbst oder Winter. Dass sie gerade dann vermehrt in Häusern und Wohnungen zu finden sind, liegt am kalten Wetter. Die Insekten mögen es warm und feucht; besonders in schlecht gelüfteten Wohnräumen und Badezimmern finden sie zu dieser Jahreszeit beste Bedingungen vor. Auch im Sommer ist man vor den Schädlingen, wenn man die Insekten so nennen will, nicht sicher. Sie pflanzen sich das ganze Jahr fort. Ideale Bedingungen zur Vermehrung finden die Silberfische auch zur Sommerzeit bei Temperaturen jenseits der 25 °C und der damit einhergehenden Steigerung der Luftfeuchtigkeit. So kann die Population der lästigen Tierchen auch im Sommer deutlich steigen. Je nach Umgebung benötigen die neugeborene Silberfischchen vier Monate bis drei Jahre, um zu einem geschlechtsreifen Silberfisch heranzuwachsen. Sie werden leicht durch ihre grau-silbrigen Schuppen erkannt, die nach der dritten Häutung auftreten. Die flügellosen Insekten können zwischen 7 und 15 mm groß werden und bewegen sich mit ihren sechs Beinen schlängelnd fort. Dabei tasten sie mit ihren zwei Vorderfühlern ihre Umgebung ab. Sie sind Nachtaktiv, weshalb man sie deshalb häufig sehen kann, wenn man Nachts noch einmal auf die Toilette muss. Aber auch in der gesammelten Wäsche und im Bett kann man die kleinen Tierchen finden.

Achtung Verwechslungsgefahr

Auch wenn sie ähnlich aussehen, sind sie grundverschieden: der Papierfisch und der Silberfisch. Um den Schädlingsbefall effektiv zu bekämpfen, muss die Schädlingsart unbedingt im Vorhinein bestimmt werden. Mit dem DFNT-Anti-Silberfisch-Spray können beide Plagegeister bekämpft werden.

Merkmale Silberfisch

  • silberne Schuppen
  • glatter, unbehaarter Rumpf
  • bevorzugt feuchte Orte (Badezimmer)

Merkmale Papierfisch

  • dunkelbraune Schuppen
  • behaarter Rumpf und Kopf
  • bevorzugt Papier, Bücher und Tapeten
Vergleich Silberfisch Papierfisch
Vergleich Silberfisch Papierfisch

Silberfische in der Wohnung

Silberfische sind bei ihrer Ernährung alles andere als anspruchsvoll. Die Tiere bevorzugen stärke- und zuckerhaltige Stoffe, sind jedoch nicht wählerisch wenn solch eine Nahrung nicht zur Verfügung steht. Anders als die meisten Tierarten, können Silberfischchen Cellulose mithilfe körpereigener Cellulose verdauen. Daher sind Tapeten und alte Fotos genauso potentielle Nahrung wie die teure Kleidung im Schrank. Sie fressen am liebsten stärkehaltige Dinge:

  • Zucker
  • Schimmel
  • pflanzliche Vorräte wie Kartoffeln oder Äpfel
  • tote Insekten & Milben
  • Buchseiten & -einbände
  • Fotos
  • Haare & Hautschuppen
  • Kleister & Tapete
  • Baumwolle
  • Leinen
  • Seide
  • Kunstfaser

Doch wie kommt das Ungeziefer in unseren Haushalt? Daran sind oftmals die Bewohner selber schuld. Wer in der kalten Jahreszeit ständig das Fenster offen lässt und nicht nur effektives Stoßlüften betreibt, lädt Silberfische förmlich ein. Sie leben nämlich oft auf den Hausfassaden und so ist es dann für sie ein leichtes in die Wohnung zu gelangen. Auch unter Türen kommen sie leicht hindurch, wenn die Spaltmaße nicht optimal passen. Effektives Stoßlüften und das mehrmals am Tag ist schon eine effektive Regulationsmaßnahme, die gleich zwei Bereiche betrifft: So wird neben der Silberfisch-Prävention zugleich auch das Raumklima deutlich verbessert.

Handlungsempfehlungen bei einem Silberfisch-Befall

Bei vereinzelt auftretenden Silberfischchen sollte man vielleicht nicht gleich in Panik geraten und einen Schädlingsbekämpfer zur Bekämpfung rufen. Oft reicht es auch fürs Erste aus ein Silberfischspray oder Köder zu nutzen. Ist der Befall erstmal festgestellt, hilft nur Ruhe, überlegtes Handeln und ein langer Atem. Wurde die Ursache erst einmal gefunden wird man mit diesem Wissen, unseren Tipps und den passenden Mitteln jedoch über lange Sicht her der Lage und kann wieder unbeschwert wohnen.

Wer Silberfische bekämpfen muss, sollte sich auch nicht auf nur eine Maßnahme beschränken. Aber schon einfache Maßnahmen innerhalb der eigenen Wohnräume können helfen, den Befall drastisch zu reduzieren.

Doch was sollte man nun als erstes tun?
Man sollte Essen, Tierfutter und deren Reste nicht offen und über Nacht herumliegen lassen sondern gleich zeitnah entsorgen. Wie empfehlen auch Verstecke der Silberfische wie Nischen und Ecken am besten gleich ab zu dichten, damit sich die kleinen Insekten nicht mehr verstecken können. Das bedeutet, dass konsequent kaputte Fugen ersetzt, die Übergänge zwischen Heizung sowie Boden dicht gemacht und die Spalten zwischen den Türzargen, Wänden und Fußboden verfugt oder mit Silikon geschlossen werden. So stehen den Silberfischen weniger Rückzugsräume zur Verfügung.

Silberfisch-Befall

Wenn der Befall an Silberfischen in der eigenen Wohnung festgestellt ist, dann sollte man diese zugleich auch auf Schimmel untersuchen. Diesen sollte man dann auch in den betroffenen Räumen bekämpfen in dem man die Ursache des Schimmels und der Feuchtigkeit beseitigt. Wichtig ist, dass man nicht alleine den Schimmel entfernt sondern sich auch um die Ursache kümmert! Silberfische können ein Zeichen dafür sein, dass das Raumklima auch Schimmel begünstigt. Dieser ist wirklich gefährlich und wird meistens zu spät wahrgenommen. Insbesondere wenn Silberfische im Bad gesichtet werden, sollten nicht nur die kaputten Silikonfugen ersetzt werden. Jetzt gilt es neben Schimmeluntersuchung auch regelmäßiges Stoßlüften nach dem Duschen zu etablieren (was eigentlich in jedem Haushalt immer geschehen sollte). Nur so wird sich der Befall auf lange Sicht in den Griff bekommen lassen. Begleitende Maßnahmen und weitere beliebte Tipps können zudem Silberfischspray, Silberfischfallen, Gift- Köder und bestimmte Hausmittel sein. Dazu zählen einfache Hausmittel wie Zucker, Essig, Backpulver oder Lavendel. Auch Fallen, die Lockfutter enthalten, können bei einem geringen Befall schon helfen. Einmal eingefangen kann man die Silberfischchen tierfreundlich woanders wieder aussetzen. Meist gilt aber: wo eins ist, da sind viele, vor allem, wenn die Umgebungsbedingungen für Silberfische optimal sind. In diesem Fall kommen Hausmittel schnell an ihre Grenzen und es kann nur noch ein entsprechendes Insektizid, Klebefallen oder bei einem sehr starken Befall, ein professioneller Schädlingsbekämpfer Abhilfe schaffen. Viele Chemiekeulen sind zwar recht wirksam, haben aber auch gefährliche Nebenwirkung – entweder für die im selben Gebäude lebenden Menschen oder deren Haustiere wie Katzen oder Hunde. Deshalb kann man oft die damit behandelten Räume für eine gewisse Zeit gar nicht betreten und ist dann im Alltag eingeschränkt – wegen winzig kleiner Silberfischchen! Mit dem DFNT Anti- Silberfischspray ist man auf der sicheren Seite.

Vorteilspreis
19,90  19,39 

3,98  3,88  / 100 ml

inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 1-3 Werktage

Handlungsempfehlungen auf einen Blick

  • Mit regelmäßigem Lüften reduziern Sie die Luftfeuchtigkeit
    (kurzes Stoß- oder Querlüften bringt mehr als stundenlanges Lüften mit Fenstern in Kippstellung)
  • Sie sollten eventuelle Ursachen beseitigen die zu der erhöhten Luftfeuchtigkeit führen: wie z. B. feuchte Wände (Schimmel kann hier ein Indiz sein) oder gar künstliche Luftbefeuchter vermeiden
  • Ggf. können Sie durch den Einbau von so genannten “Zwangslüftern” zu einer reduzierten Luftfeuchtigkeit gelangen
  • Lebensmittel & Tierfutter immer gut verschließen, damit den Tieren ein Teil der Nahrungsgrundlage entzogen wird
  • Verschließen und entfernen Sie Fugen, Ritzen und lose Tapeten
    (Ritzen zwischen Fußböden und Türrahmen verschließen Sie am besten mit Silkon aus dem Baumarkt)
  • Spülen Sie regelmäßig Abflüsse mit heißem Wasser durch
    (Silberfische können nicht schwimmen oder tauchen. Syfongs können bei längerer “Nichtbenutzung” jedoch austrocknen und so den Weg aus dem Abfluss in die Wohnung freigeben)
  • Leeren Sie Mülleimer regelmäßig, damit keine Essensreste als Nahrung zurückbleiben
  • Besprühen Sie mit dem DFNT Anti- Silberfischspray regelmäßig dünn die Wände, Böden, Schlupfwinkel und Fensterrahmen Ihrer Wohnung (Silberfische bewegen sich gerne in der gesamten Wohnung auf der Suche nach Futter).
    Denken Sie auch an die Ritzen zwischen Fußboden und Türrahmen!

Silberfischchen wirkungsvoll bekämpfen mit DFNT

Silberfische ernähren sich hauptsächlich von Hautschuppen und Milben und halten sich darum immer in Menschennähe auf. Die Tiere mögen es gern warm und feucht und sind darum vor allem in Küche und Badezimmer zu finden. Weil die Fischchen ihre Vorliebe für hohe Temperaturen und große Luftfeuchtigkeit mit Pilzen teilen, können sie auch ein Hinweis auf Schimmel sein. Silberfischchen können darum zwar als Symptom behandelt werden, dabei sollte jedoch unbedingt auch der eigentlichen Ursache für die Ansiedlung dieser Insekten auf den Grund gegangen werden. Eine gute Isolierung, sinnvolles Heizen und regelmäßiges Stoßlüften sorgen für eine gute Luftfeuchtigkeit und ein gesundes Raumklima.

Grundsätzlich stellt ein Befall mit Silberfischen kein großes Risiko dar. In sehr seltenen Fällen kann es zwar zu allergischen Reaktionen kommen, häufiger sind aber Schäden an Tapeten, Textilien oder Büchern, die von den Tieren angefressen oder mit Ausscheidungen verunreinigt werden. Hauptgrund für die Silberfischbekämpfung dürfte jedoch der Ekelfaktor sein. Denn auch wenn sich die Insekten von Milben, alten Hautschuppen und sogar Schimmelpilzen ernähren und somit eher den Nützlingen als den Schädlingen zugeordnet werden sollten, möchte die kleinen Insekten eben doch niemand bei sich im Haus haben. In manchen Fällen helfen bestimmte Hausmittel wie Lavendel, Zitrone, Kartoffelstärke oder Zucker, um die winzigen Insekten wieder loszuwerden.

DFNT Anti-Silberfisch-Spray ist eine natürliche und effektive Methode, um Silberfische rasch zu entfernen und wirkt, dank der Langzeitwirkung bis zu drei Monaten, einem erneuten Befall vor. In einigen Fällen, z. B. bei einem sehr starken Aufkommen der Tiere, kann es sein, dass nur noch ein Schädlingsbekämpfer hilft.

Vorteilspreis
19,90  19,39 

3,98  3,88  / 100 ml

inkl. MwSt.

zzgl. Versandkosten

Lieferzeit: 1-3 Werktage

Vorbeugende Maßnahmen gegen Silberfischchen

Um eine Ansiedlung und einen Befall mit Silberfischchen zu vermeiden, sollten die folgenden Tipps berücksichtigt werden:

  • regelmäßiges Lüften reduziert die Luftfeuchtigkeit
    (kurzes Stoß- oder Querlüften bringt mehr als stundenlanges Lüften mit Fenstern in Kippstellung)
  • eventuelle Ursachen beseitigen wie z. B. feuchte Wände (Schimmel kann hier ein Indiz sein)
  • Lebensmittel immer gut verschließen, damit den Tieren ein Teil der Nahrungsgrundlage entzogen wird
  • Fugen, Ritzen, lose Tapeten verschließen
  • Abflüsse regelmäßig mit heißem Wasser durchspülen
  • Mülleimer regelmäßig leeren

Fazit

Die schnellen, nachtaktiven Silberfische mögen es warm und feucht und verstecken sich gerne in Ritzen und Spalten, weshalb es schwierig sein kann, sie zu bekämpfen. Neben dem DFNT-Anti-Silberfisch-Spray gibt es noch weitere Tipps und Mittel, um sie zu vertreiben. Wichtig ist es, die Ursache des Befalls zu ermitteln. Doch manchmal kann man nichts tun, außer einem Kammerjäger Bescheid zu geben.

Häufige Fragen zum Thema Silberfische

Silberfische in der Wohnung – Woher kommen sie?

Man findet sie vermehrt in Wohnungen mit zu hoher Luftfeuchtigkeit und einem Problem mit Schimmel. Die Insekten bevorzugen dunkle und feuchtwarme Bedingungen und halten sich daher in Abflüssen, Fugen, Ritzen und Ecken auf; vorwiegend in Bad und Küche. Aber auch Risse in der Wand oder im Mauerwerk, Fenster und Türen sowie Rohr- und Wasserleitungen sind bevorzugte Aufenthaltsorte von Silberfischen.

Welche Hausmittel gegen Silberfische gibt es?

Ein geringer Befall lässt sich mit einigen simplen Hausmitteln effektiv bekämpfen. Die Insekten können z. B. mit Zucker angelockt werden. Hilfreich ist es auch, wenn man Honig auf ein Stück Pappe streicht. Die Fischchen werden angelockt und bleiben auf dem klebrigen Untergrund haften. Alternativ können auch rohe, halbierte Kartoffeln helfen, da die Tierchen von der Kartoffelstärke angelockt werden. Da Silberfische keine starken Duftstoffe mögen, kann auch der Einsatz von Zitrone, Lavendel oder Essig hilfreich sein.

Was hilft gegen Silberfische in der Wohnung?

Regelmäßigen Lüften sorgt nicht nur für ein gesundes Raumklima und beugt einem Befall mit Schimmel vor – es vertreibt auch Silberfische. Nasse Handtücher und Duschmatten zum Trocknen an einen Haken hängen, statt auf dem Boden liegen zu lassen. Offene Bohrlöcher, Ritzen und Fugen mit Silikon füllen, damit sie den Fischchen keinen weiteren Aufenthaltsort bieten.

Was sind Klebefallen und wo stelle ich sie am besten auf?

Klebefallen bestehen aus einem Klebestreifen, die mit einem Duftstoff (Pheromon) aromatisiert sind. Durch den enthaltenen Duftstoff werden die Tierchen dann in die Falle gelockt. Mit Hilfe der Fallen lässt sich der Befall der winzigen Insekten stark reduzieren und prüfen, ob es sich um einen geringen oder starken Befall handelt. Die Fallen sollten am besten dort aufgestellt werden, wo Nester vermutet werden. In der Küche halten sich die winzigen Insekten meistens in der Nähe des Kühlschranks auf, im Bad in der Nähe von Warmwasserleitungen oder defekten Fugen.

Wann legen Silberfische Eier und wie vermehren sie sich?

Anders als bei den meisten Tieren, spinnt das Männchen ein Fadennetz, auf dem es sogenannte Spermienbeutel platziert. Läuft ein Weibchen daran vorbei, nimmt es diesen Beutel auf und nutzt ihn, um ihre eigenen Eier zu befruchten. Silberfische sind in der Regel ab vier Monaten geschlechtsreif.

Wie gefährlich / schädlich sind Silberfische wirklich?

Silberfische sind nicht gefährlich, aber durchaus schädlich. Da sie die Fähigkeit besitzen, Zellulose zu verdauen, knabbern und befallen die kleinen Insekten mit Vorliebe Kleidungsstücke, Bücher oder Tapeten.

Wie groß werden Silberfische und wie lange leben sie?

Silberfische werden meistens etwa einen Zentimeter groß. Sie leben relativ lange. So werden die Jungtiere erst nach vier Monaten bis zu drei Jahren erwachsen. Ausgewachsene Silberfische können bis zu acht Jahre alt werden.

Gibt es natürliche Hausmittel gegen Silberfische?

Viele Ratgeber setzen auch auf Hausmittel bei der Silberfischbekämpfung, so soll beispielsweise der Geruch von Lavendel die Schädlinge vertreiben. Auch selbstgebaute Glasfallen sind möglich, weil die Silberfische sich nicht am Glas halten können. Doch ihre Effektivität steigt erst bei hoher Anzahl, weshalb einfache Klebefallen zu bevorzugen sind. Dafür kann man einfach Backpapier mit Honig bestreichen und nachts auslegen. Wer möchte, kann auch Klebefallen mit speziellen Duftlockstoffen kaufen. Unabhängig von der Wahl des Mittels, dauert die Silberfischbekämpfung so lange, bis keine der Insekten mehr auftauchen.

Sind Silberfische Schädlinge oder Nützlinge?

Beides. Silberfische können Kleidungsstücke, Bücher oder Tapeten befallen, weil sie das darin enthaltene Zellulose verdauen können. Silberfische sind aber auch als Nützlinge zu betrachten. Da sie die gleichen Bedingungen wie Schimmelpilze bevorzugen, können sie ein wichtiger Warnhinweis für einen Schimmelbefall sein. Darüber hinaus fressen Silberfische Hausstaubmilben.