Im Spätsommer sind Stinkwanzen in der Natur besonders zahlreich vorhanden. Auch ins Haus können sich die Insekten auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier verirren. Von Stinkwanzen geht keine Gefahr für den Menschen aus. Sehen sich die Tierchen selbst in Gefahr, stoßen sie ein übel riechendes Sekret aus. Im Folgenden klären wir über Stinkwanzen auf und nennen Möglichkeiten, die Tiere wirksam zu vertreiben.

Die wichtigsten Informationen zur Stinkwanze

Stinkwanzen sind nicht zu übersehen. Meist sind die bis zu 15 Millimeter langen Insekten im Garten anzutreffen. Durch Fensterritzen gelangen Sie häufig in Wohnungen und Häuser, um dort zu überwintern. Die Wanzen sind an ihrem breiten Rückenschild gut zu erkennen. Eine Besonderheit der Stinkwanze ist die Anpassung der Färbung an die Jahreszeiten.

  • Lebenszyklus: Stinkwanzen-Weibchen legen mehr als 200 Eier. Die Larven schlüpfen nach einigen Tagen und entwickeln sich über fünf Larvenstadien zum fertigen Insekt. Dieser Prozess kann bis zu acht Wochen dauern.
  • Merkmale: Im Frühling und Sommer sind Stinkwanzen grün gefärbt, im Herbst verfärben sich die Insekten braun. Dies dient dem Schutz vor Fressfeinden.
  • Nahrung: Stinkwanzen ernähren sich von den verschiedensten Pflanzen und Früchten. Junge Wanzen hinterlassen Saugspuren an Laubbäumen, Obstgewächsen oder Disteln.
  • Arten: Stinkwanzen zählen zur Familie der Baumwanzen. In Deutschland leben knapp 1.000 Wanzenarten. Umgangssprachlich werden sie auch Stinkkäfer genannt.
  • Saison: Die jungen Stinkwanzen wachsen im Sommer heran und überwintern. Die Eier werden erst im nächsten Frühling abgelegt. Sinken die Temperaturen ab Herbst unter zehn Grad, ziehen sich die Wanzen in ihr Winterquartier zurück.

Diese Schäden können Stinkwanzen anrichten

Einen direkten Schaden können Stinkwanzen in Wohnungen nicht anrichten. Die Tiere stechen nicht und übertragen keinerlei Krankheiten. Allerdings macht die Wanze ihrem Namen alle Ehre: Was im Haus zum Problem werden kann, ist das stinkende Sekret, welches die Wanze aus ihrem Hinterleib versprüht, wenn sie sich bedroht fühlt. Der unangenehme Geruch lässt sich nur schwer aus den Zimmern entfernen und kann an den Händen und der Kleidung haften. Daher ist es auch nicht empfehlenswert, die Tierchen mit dem Staubsauger einzusagen, da sich der Geruch sonst überall verteilt. 

Auch der Schaden, den die Stinkwanze im Kleingarten anrichtet, hält sich in Grenzen. Ein Einschreiten ist eigentlich nur bei einem massiven Befall nötig. Wanzen halten sich bevorzugt auf Laubbäumen wie Linden oder Erlen auf. Auch auf Streuobstwiesen oder an Beerensträuchern werden die Insekten häufiger bemerkt. Die jungen Nymphen saugen die Blätter ihrer Wirtspflanzen aus. Erwachsene Tiere ernähren sich bevorzugt von Beerenfrüchten. Kommen diese mit dem Wanzenspeichel in Berührung, bekommen Brombeeren oder Himbeeren einen als unangenehm empfundenen Geschmack.

So lässt sich ein Stinkwanzen-Befall erkennen

Besonders im Herbst kann es in Wohnungen, an Fenstern und Hauswänden zu einer wahren Plage kommen. Stinkwanzen zu erkennen, ist nicht schwer, denn meist eilt den Tierchen ihr Geruch voraus. Wähnen sich diese in Gefahr oder werden berührt, wird der beißende Geruch freigesetzt. Von Wanzen befallene Pflanzen weisen einen Lochfraß auf. Die kleinen Löcher in den Blättern entstehen durch den Mundstachel der Tiere.

Diese Anzeichen deuten auf einen Befall mit Stinkwanzen hin:

  • braun verfärbte Einstichstellen an Pflanzenteilen
  • Blüten verkümmern
  • Knospen bleiben geschlossen
  • Blüten öffnen sich nicht vollständig
  • Obst besitzt einen unangenehmen Geschmack

Die Gefahr eines Stinkwanzen-Befalls erhöht sich in heißen Sommer ohne nennenswerten Niederschlag.

Stinkwanzen vermeiden – die besten vorbeugenden Maßnahmen

Gegen Stinkwanzen im Garten vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, ist nicht möglich und meist auch gar nicht notwendig. Die Tiere treten selten in größeren Verbänden auf. Die kleinen und vereinzelten Einstiche schaden den Pflanzen nicht nachhaltig. Damit sich die Wanze nicht ins Haus verirrt, können einige vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden.

  • Zugang verwehren: An heißen Sommertagen verirren sich Stinkwanzen kaum ins Haus. Vorsicht geboten ist, wenn es im Spätsommer kühler wird. Durch ihren dünnen Panzer sind die Insekten nicht ausreichend geschützt und suchen bereits ein Quartier für den Winter, wenn das Thermometer unter zehn Grad fällt. Ritzen und Löcher in Türen und an Fensterrahmen werden als Einstieg genutzt. Wer darauf achtet, dass alle Türen und Fenster gut abgedichtet sind, verwehrt den Wanzen den Zugang.
  • Fliegengitter anbringen: Das Lüften der Wohnung ist wichtig, um für ein gesundes Raumklima zu sorgen und einen Luftaustausch stattfinden zu lassen. Wer ein Fliegennetz am Fenster anbringt, schützt sich vor ungebetenen Gästen. Neben Stinkwanzen werden auch Mücken, Motten, Fliegen oder Spinnen ferngehalten.
  • Stinkwanzen abschrecken: Stinkwanzen mögen keinen Essiggeruch. Werden Fenster- und Türrahmen mit einer Lösung aus Essig, Wasser und Spülmittel besprüht, suchen die Insekten schnell das Weite und gelangen gar nicht erst ins Haus.

Stinkwanzen vertreiben – so wird man Stinkwanzen los

Hat sich eine einzelne Stinkwanze ins Haus verirrt, besteht kein Grund zur Panik. Den Tieren hektisch hinterherzujagen oder sie gar zu zertreten, ist nicht nötig und auch nicht ratsam. Es dauert oft Tage, bis sich der üble Geruch aus der Wohnung vertreiben lässt. Viele besser ist es dagegen, die Fenster zu öffnen und abzuwarten, bis die Wanze von selbst nach draußen findet. Bewegt sie sich nicht von der Stelle, kann man nachhelfen: Einzelne Tiere lassen sich aus der Wohnung entfernen, indem man vorsichtig ein Blatt Papier unter das Insekt schiebt und anschließend ein Glas darüber stülpt. So können die Tiere aus der Wohnung getragen werden, ohne dass sie ihre stinkende Waffe einsetzen.

Weitere Maßnahmen für die Bekämpfung von Stinkwanzen im Garten und Haus:

  • Abschütteln: Befallene Pflanzen lassen sich durch Schütteln von Stinkwanzen befreien. Dabei sollten Handschuhe getragen werden, damit sich das Sekret nicht auf den Händen verteilt. Die Tiere können dann am Boden aufgesammelt werden oder suchen von selbst das Weite.
  • Neemöl: Das Öl des Neembaumes ist eine natürliche Waffe gegen Insektenbefall. Werden die Pflanzen mit einer Lösung aus 250 Milliliter warmem Wasser und einen Teelöffel Neembaumöl besprüht, werden Stinkwanzen vertrieben.
  • Häufiges Gießen: Stinkwanzen lieben einen trockenen Boden. Wer seine Pflanzen häufig bewässert und auch besprüht, sofern dies vertragen wird, schafft in seinem Garten ein Milieu, welches Stinkwanzen meiden.
  • DFNT-Insektenspray: Stinkwanzen in Haus und Garten können mit DFNT-Insektenspray unschädlich gemacht und auf lange Sicht vertrieben werden. Das Spray entfernt neben Stinkwanzen auch Fliegen, Motten, Mücken oder Wespen. Die Langzeitwirkung hält bis zu drei Monate an. Dabei ist DFNT-Insektenspray umweltschonend, natürlich und biologisch abbaubar.

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Fast eine Million Insektenarten hat der Mensch bisher beschrieben und Forscher sind sich einig, dass da draußen noch mehrere Millionen weiterer Arten darauf warten, entdeckt zu werden. Viele von ihnen sind Nützlinge, die einen wichtigen Teil zum Ökosystem beitragen. Einige von ihnen gelten aber auch als Schädlinge, die man lieber nicht in Haus oder Garten haben möchte. In Menschennähe werden Insekten überwiegend als störend empfunden - Schaben, Fliegen, Asseln oder Käfer möchte wirklich niemand in seiner Nähe haben.

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5 Fakten über Stinkwanzen

  1. Stinkwanzen zählen zu den Baumwanzen.
  2. Stinkwanzen sondern ein beißendes und stinkendes Sekret ab.
  3. Stinkwanzen überwintern gern in Häusern und Wohnungen.
  4. Stinkwanzen stechen nicht und übertragen keine Krankheiten.
  5. Stinkwanzen ernähren sich von verschiedenen Pflanzen, bevorzugt Beeren.

Zusammenfassung & Fazit

In warmen Sommern treten Stinkwanzen vermehrt auf. Sie halten sich vorwiegend in Bäumen oder Obsträuchern auf. Wird es später im Jahr, kommen sie im Spätsommer auf der Suche nach einem Winterquartier aber auch in Häuser und Wohnungen.

Stinkwanzen sind ungefährlich und richten im Haus keinen Schaden an. Auch im Garten ist der Fraß Schaden eher gering. Zu einem Problem werden kann der üble Geruch, den die Insekten zu ihrer Selbstverteidigung ausstoßen, denn ihr Name ist Programm.

Häufige Fragen zum thema Stinkwanze

Wo überwintern Stinkwanzen?

Sinken die Temperaturen unter zehn Grad, sucht sich die Stinkwanze ein Winterquartier. Dabei gelangen die Tiere häufig in Wohnungen und Häuser. Stinkwanzen überwintern bevorzugt in Fugen, Ritzen und Löchern im Mauerwerk. Auch in Blumentöpfen oder Balkonkästen suchen sie Schutz.

Wie vertreibe ich Stinkwanzen?

Damit Stinkwanzen keinen üblen Geruch verbreiten, heißt es Ruhe bewahren. Durch das offene Fenster gelangen die Tiere wieder nach draußen. Auch durch das Versprühen von Essiglösung, DFNT-Spray oder Neembaumöl lassen sie sich vertreiben.

Wie lange überleben Stinkwanzen?

Stinkwanzen-Weibchen legen im Frühling ihre Eier. Im Sommer wachsen die jungen Wanzen heran, überwintern und legen im nächsten Frühling selbst Eier. Stinkwanzen überleben zwölf bis 14 Monate.

Wie stinkt eine Stinkwanze?

Das Abwehrsekret wird als beißend und unangenehm wahrgenommen. Eigentlich handelt es sich um einen pflanzlichen Geruch, der verdünnt an grüne Äpfel erinnert. Durch die hohe Konzentration des Sekrets wird es als unangenehm empfunden.

Wann sind Stinkwanzen aktiv?

Stinkwanzen lassen sich in der freien Natur zwischen Frühling und Spätsommer antreffen. Herrschen herbstliche Temperaturen, sind die Tiere auf der Suche nach einem Quartier für den Winter und gelangen dabei auch in Wohnungen und Häuser. Im Winter verkriecht sich die Stinkwanze in Mauerritzen, Löchern oder Blumentöpfen.