Brotkäfer gelangen meist unbemerkt in Küchen- und Vorratsschränke. Dort pflanzen sich die Schädlinge fort und befallen Gewürze, Müsli und andere Lebensmittel. Den Schaden richten nicht die rotbraunen Minikäfer an. Dafür verantwortlich sind deren Larven. Brotkäfer sind ein lästiges Übel, aber kein Gesundheitsrisiko. Damit sie sich nicht ungehindert vermehren, sollten die kleinen Käfer und deren Larven möglichst schnell beseitigt werden.

Die wichtigsten Informationen zum Brotkäfer

Der Brotkäfer ist ein gefräßiger Lebensmittelschädling, der sich nicht nur über Brot hermacht, sondern alle trockenen Nahrungsmittel befallen kann. Brotkäfer sind ungefährlich, aber lästig. Komplette Lebensmittelvorräte können verderben.

  • Lebensweise: Die Vorratsschädlinge legen etwa 100 Eier. Die Entwicklung zum Käfer kann mehrere Monate dauern.
  • Nahrung: Die Larven fressen Brot, Nudeln, Nüsse, Kräuter und andere trockene Lebensmittel. Der Brotkäfer kann sich auch von organischem Material tierischer oder pflanzlicher Herkunft ernähren.
  • Vorkommen: Die Schädlinge kommen weltweit vor. Betroffen sind nicht nur Privatwohnungen, sondern Bäckereien, Mühlen oder der Lebensmittelhandel.
  • Ähnliche Arten: Der Brotkäfer ist mit dem Gewöhnlichen Nagekäfer verwandt. Ähnliche Arten sind der Gemeine Speckkäfer oder der Reismehlkäfer.
  • Saison: Im Haushalt kommen Brotkäfer ganzjährlich vor. Die Hauptaktivität beläuft sich auf die Monate September, Februar und Juni.
  • Synonyme: Der Brotkäfer gehört der Familie der Nagekäfer an und wird im Volksmund häufiger als Bücherwurm bezeichnet.
  • Aussehen: Behaart, braun bis rostrote Färbung und nur wenige Millimeter groß.
  • Aussehen der Larven: Die Larven sind weiß, behaart, wenige Millimeter groß und besitzen einen braunen Kopf. 
Brotkäfer

Diese Schäden können Brotkäfer anrichten

Den eigentlichen Schaden im Haushalt richten nicht die bräunlichen Käfer, sondern deren ausgesprochen gefräßige Larven an. Diese sind zwischen zwei und fünf Millimeter groß und sind meist in lockeren Substanzen wie Müsli, Mehl oder Gewürzen zu finden. Der Körper ist behaart und ihr Kopf braun. Befallene Lebensmittel könnten theoretisch noch gegessen werden. Der Verzehr ist schlimmstenfalls eklig, aber keine Gefahr für die Gesundheit. Die Lebensmittel weiterhin aufzubewahren, sollte keine Option darstellen, da sich die Brotkäfer dann weiterhin ungehindert vermehren.

Tipp: Neben Lebensmitteln kann der Brotkäfer auch Bücher und Bilder befallen und diese beschädigen.

So lässt sich ein Brotkäfer-Befall erkennen

Mit dem bloßen Auge lassen sich einzelne Brotkäfer nur schwer erkennen. Brotkäfer werden nur etwa drei Millimeter groß. Die Eier sind mit etwa 0,4 Millimetern in befallenen Lebensmitteln nicht auszumachen. Erst die Larven, die bis circa fünf Millimeter groß werden, lassen sich in Tüten und Verpackungen erkennen.

Diese Anzeichen deuten auf deinen Befall mit Brotkäfern hin:

  • kleine Löcher in Verpackungen
  • Larven in Tüten oder Schachteln
  • kleine Käfer in der Küche
  • weiße dicke Larven & Kokons in Lebensmitteln
  • Gespinste aus Nahrungsbestandteilen in Lebensmitteln

Brotkäfer vermeiden – die besten vorbeugenden Maßnahmen

Der Befall mit Brotkäfern ist nicht mit mangelnder Hygiene zu begründen. Die kleinen Käfer können ihre Eier bereits in Verpackungen abgelegt haben, die im Einkaufswagen landen und nichts ahnend im Küchenschrank bevorratet werden.

Einem Befall kann mit folgenden Maßnahmen vorgebeugt werden:

  • Lebensmittelvorräte häufiger auf einen möglichen Befall hin kontrollieren
  • Mehl oder Haferflocken nicht in der Originalverpackung aufbewahren
  • Tüten aus Papier oder Pappe meiden
  • keine Dosen aus dünnem Plastik verwenden
  • lose trockene Lebensmittel in gut verschließbaren Gefäßen aus Glas bevorraten
  • Schokolade im Kühlschrank aufbewahren
  • Fenster- und Türrahmen gut abdichten

Brotkäfer loswerden – so wird man den Brotkäfer los

Wurde ein Befall mit Brotkäfern entdeckt, sollte schnell gehandelt werden. Folgende Maßnahmen helfen gegen Brotkäfer:

  • Hitze und Kälte: Wurden bereits verschiedene Lebensmittel entsorgt und man will sicher sein, dass der Befall nicht weiter übergegriffen hat, können angebrochene Lebensmittelverpackungen für zwei Stunden bei niedrigster Temperatur in den Backofen gegeben werden. Die Larven werden ebenso abgetötet, wenn die Verpackungen über Nacht in die Gefriertruhe gelegt werden.
  • Reinigung: Es reicht nicht aus, befallene Lebensmittel wegzuwerfen. Auch die Schränke und Kästen, wo der Befall entdeckt wurde, sind gründlich zu säubern. Dies gelingt am besten mit Essigwasser. Häufig verstecken sich Eier und Larven in Ritzen und Fugen. Daher sollte nach der Reinigung mit einem Föhn nachgearbeitet werden.
  • Fressfeinde: Schlupfwespen und Lagererzwespen zählen zu den natürlichen Feinden des Brotkäfers. Ziehen Schlupf- oder Lagererzwespen kurzzeitig im Küchenschrank ein, töten diese die Larven des Brotkäfers, indem sie diesen die Flüssigkeit entziehen. Für den Menschen ist die Schlupfwespe als auch die Lagererzwespe ungefährlich. Sind die Larven des Brotkäfers beseitigt, verschwinden die Wespen durch das offene Fenster.
  • Pheromonfallen: Diese Fallen dienen der Schädlingsbekämpfung im Haushalt. Über die kleinen Kärtchen wird ein Lockstoff freigesetzt, der die männlichen Brotkäfer anzieht. Die weiblichen Tiere sterben kurze Zeit später von selbst. Diese Klebefallen haben ihre Grenzen und wirken nur gegen die Käfer selbst, aber nicht gegen deren gefräßige Larven.
  • Insektenspray: Die Küche ist ein sensibler Bereich für die chemische Schädlingsbekämpfung. Viele Mittel können in einem Raum, wo gekocht und gegessen werden soll nicht eingesetzt werden. DFNT Insektenspray kann ohne Bedenken angewendet werden. Es bekämpft Brotkäfer, Motten, Fliegen oder Schaben zuverlässig. Der Anwender profitiert von einer Langzeitwirkung von bis zu drei Stunden. Dabei ist DFNT Spray auf Wasserbasis hergestellt, unschädlich und biologisch abbaubar.

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Fast eine Million Insektenarten hat der Mensch bisher beschrieben und Forscher sind sich einig, dass da draußen noch mehrere Millionen weiterer Arten darauf warten, entdeckt zu werden. Viele von ihnen sind Nützlinge, die einen wichtigen Teil zum Ökosystem beitragen. Einige von ihnen gelten aber auch als Schädlinge, die man lieber nicht in Haus oder Garten haben möchte. In Menschennähe werden Insekten überwiegend als störend empfunden - Schaben, Fliegen, Asseln oder Käfer möchte wirklich niemand in seiner Nähe haben.

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Zusammenfassung & Fazit

Brotkäfer können über bereits kontaminierte Lebensmittelverpackungen ins Haus gelangen. Der Befall bleibt meist über einen längeren Zeitraum unentdeckt. Brotkäfer befallen trockene Substanzen wie Mehl, Gewürze oder Haferflocken. Dort erfolgt die Eiablage. Während der Brotkäfer selbst keine Nahrung zu sich nimmt, sind die Larven umso gefräßiger. Für den Menschen sind Brotkäfer ungefährlich.  

Werden Fraßspuren an Lebensmittelverpackungen entdeckt, sollten diese umgehend entsorgt werden. Die Schränke, Fächer und Schubladen sind mit Essigwasser zu reinigen und mit Hitze nachzubehandeln. DFNT Insektenspray wirkt zuverlässig gegen Brotkäfer und kann ohne Bedenken in Wohnräumen verwendet werden.

Häufige Fragen zum Thema Brotkäfer

Was sind Brotkäfer?

Brotkäfer sind Nagekäfer, die zu den Vorratsschädlingen gezählt werden. Sie befallen Vorratsschränke in Wohnungen oder Lebensmittellagerstätten. Brotkäfer können beim Lebensmittelkauf unbemerkt ins Haus gelangen.

Woher kommt der Brotkäfer?

Brotkäfer können gut fliegen. Daher gelangt der Brotkäfer nicht selten durch das offene Fenster in den Raum. Auch vor Türspalten oder Fensterritzen machen die Tierchen nicht Halt. Oft haben Brotkäfer ihre Eier bereits in Verpackungen abgelegt, die mit den Einkäufen ins Haus gelangen.

Wo leben Brotkäfer?

Brotkäfer sind ganzjährlich in Wohnräumen anzutreffen. Man bekommt sie kaum zu Gesicht, da sie sich verkriechen. Die Eier werden in lockeren Substanzen wie Mehl oder Müsli abgelegt. Im Sommer gelangen die flugfähigen Insekten häufig durch das geöffnete Fenster ins Haus.

Wie bekämpfe ich Brotkäfer?

Befallene Vorräte sind zu entsorgen. Alle Schränke und Kästen müssen gründlich gesäubert werden. Lagererzwespen und Schlupfwespen fressen die Käferlarven. Klebefallen helfen gegen die Käfer. Mit DFNT Insektenspray werden Käfer und Larven zuverlässig abgetötet.

Sind Brotkäfer schädlich für Menschen?

Brotkäfer sind für den Menschen ungefährlich. Die Käfer beißen und stechen nicht und sind keine Krankheitsüberträger. Selbst kontaminierte Lebensmittel sind nicht schädlich. 

Was fressen Brotkäfer?

Brotkäfer selbst fressen nichts. Die Larven ernähren sich von Brot, Nüssen, Nudeln, Gewürzen oder organischen Substanzen.

Wie sehen Brotkäfer aus?

Die Käfer sind rotbraun gefärbt und werden zwischen zwei und vier Millimeter lang. Der Körperbau ist oval und rundlich. Unter der Lupe lassen sich auf den Flügeln Punkte und feine Härchen erkennen.

Wie lange leben Brotkäfer?

Ein Brotkäfer lebt zwei bis drei Monate. Der erwachsene Käfer nimmt keine Nahrung auf. Brotkäfer sterben, nachdem sie sich fortgepflanzt haben.

Wie vermehren sich Brotkäfer?

Die Weibchen legen die Eier auf Lebensmitteln oder anderen trockenen organischen Substanzen ab. Die Larven schlüpfen nach wenigen Wochen. Vom Schlupf bis zur Verpuppung können mehr als 200 Tage vergehen. Die fertigen Käfer schlüpfen nach etwa zwei Wochen. Der komplette Fortpflanzungszyklus des Brotkäfers dauert circa sieben Monate.