Steigen die Temperaturen, beginnen auch Stechmücken ihr Unwesen zu treiben. Die Plagegeister in heimischen Gefilden sind nervig, aber meist harmlos. In vielen Ländern der Erde übertragen Mücken gefährliche Krankheiten. Da es meist keinen Impfschutz gibt, besitzt der Insektenschutz im Urlaub Priorität. Damit die Ferien in den Tropen nicht zum Albtraum werden, informieren wir im Folgenden umfassend über wirksamen Mückenschutz, verraten in welchen Regionen der Erde ein Mückenstich zur Gefahr werden kann und warum ein vielen Gebieten ein Mückenschutz auf natürlicher Basis nicht ausreicht.

Grundlegende Informationen zum Mückenschutz

Ein aktiver Schutz gegen Mücken umfasst mehrere Komponenten. Mediziner fassen diese Maßnahmen unter dem Begriff „Expositionsprophylaxe“ zusammen. Im Fokus steht hierbei der Schutz mit einem, für die Region, geeigneten Mittel (so genannten Repellentien). So werden Insektenschutzmittel, die auf die Haut aufgetragen werden, bezeichnet. Bei Reisen in die Tropen sind zusätzliche Verhaltensregeln für den Tag und die Nacht einzuhalten. Dazu zählen das Schlafen unter Moskitonetzen oder das Tragen angemessener Bekleidung.

Warum ein Mückenschutz sinnvoll ist

Mücken sind lästig, in vielen Reiseländern aber leider auch gefährlich. Tigermücken oder die gefürchtete Malaria-Mücke werden durch den menschlichen Schweiß angelockt. Diesen können die Insekten bereits aus großer Entfernung riechen.

Wird ein Mückenschutz aufgetragen, legt sich ein Duftmantel auf die Haut und der menschliche Eigengeruch wird überdeckt. Die Mücken nehmen die menschlichen Duftstoffe nicht mehr wahr und verschonen uns mit ihren Stichen.

Wirksame Mückenschutzmittel

Mückenschutzmittel sind in großer Zahl erhältlich. Dabei gibt es deutliche Unterschiede in der Wirksamkeit. Bei Reisen in Risikogebiete sind Kompromisse fehl am Platz. Beim Kauf eines geeigneten Präparates ist auf den Inhaltsstoff DEET zu achten. Dieser von der US-Armee entwickelte chemische Stoff überzeugt mit seiner zuverlässigen Langzeitwirkung und ist uneingeschränkt tropengeeignet. Artikel auf Basis von Icaridin wie z.B. Autan oder Permethrin wirkten in vielen Tests in tropischen Regionen schlecht bis gar nicht.

Mückenarten, Krankheiten und wirksamer Schutz in Urlaubsländern

Mücken sind seit Langem nicht nur als lästige Blutsauger, sondern auch als Krankheitsüberträger bekannt. Tropische Mückenarten werden für die Übertragung von Malaria oder Gelbfieber verantwortlich gemacht. Die Klimaerwärmung sorgt für die Verbreitung gefährlicher Mückenarten in Europa. Besondere Priorität besitzt ein effizienter Mückenschutz bei Reisen in Risikogebiete.

Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes finden Urlauber spezifische Hinweise für das gewählte Reiseziel. Über mögliche Impfungen oder weitere Formen der Prophylaxe klären Hausärzte oder Tropenmediziner auf.

Nachfolgend sind einige Urlaubsregionen aufgeführt und es wird auf mögliche Gefahren durch Stechmücken hingewiesen.

Übersicht Krankheiten durch Moskitostiche

Europa

In Europa kommen etwa 50 unterschiedliche Mücken-Arten vor. Die meisten Insekten stellen keine Gefahr dar und nur ein kleiner Teil sticht den Menschen. Beim Campingurlaub in Deutschland oder Aufenthalten in Nordeuropa muss kaum mit einer Gefahr durch Mückenstiche gerechnet werden. Im Süden Europas dagegen sind tropische Mückenarten auf dem Vormarsch.

  • Mückenarten: Gemeine Stechmücke, Große Hausmücke, Asiatische Buschmücke (Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen)
  • Krankheiten: Geringe Gefahr, West-Nil-Virus, Enzephalitis-Viren, Sandmückenfieber
  • Mückenschutz: Insektenspray, Hausmittel

Südeuropäische Länder

In Südeuropa führt die Klimaerwärmung zur Ausbreitung gefährlicher Mückenarten. So konnte sich die Asiatische Tigermücke in den letzten Jahren in Italien, Südfrankreich und Teilen Kroatiens ausbreiten. In Spanien und Griechenland kam es zu vereinzelten Fällen von Malaria. Infizierte Mücken wurden vermutlich durch Touristen eingeschleppt.

  • Mückenarten: Gemeine Stechmücke, Große Hausmücke, Asiatische Tigermücke, Sandmücke
  • Krankheiten: Dengue-Fieber, Sandmückenfieber, West-Nil-Virus, Zika-Virus
  • Mückenschutz: Lavendel, Zitronella, Insektenspray (DEET)

(Südost-)Asien

Für Urlauber die in Thailand, auf Bali oder in Indonesien ihre Ferien verbringen, gilt erhöhte Vorsicht. Bereits in Deutschland sollten sich Reisende mit dem DNFT Mückenspray Hautspray versorgen. Damit kann ein zuverlässiger Schutz von bis zu acht Stunden aufgebaut werden.

  • Mückenarten: Asiatische Tigermücke, Asiatische Buschmücke, Gelbfieber-Mücke, Sandmücke
  • Krankheiten: Dengue-Fieber, Chikungunya-Fieber, West-Nil-Fieber, Zika-Virus
  • Mückenschutz: DNFT Insektenspray (DEET), helle Kleidung, Moskitonetz

Afrika

In Afrika werden weltweit die meisten Erkrankungen durch Mücken übertragen. Vor der Reise sollten sich Urlauber über die unmittelbaren Gefahren im Reiseland informieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen. DEET Mückenspray gehört ins Reisegepäck, damit ein zuverlässiger Schutz gewährleistet ist.

  • Mückenarten: Anopheles-Mücke, Tsetse-Fliegen, Gelbfieber-Mücke, Kriebelmücke, Sandmücke
  • Krankheiten: Malaria, Schlafkrankheit, West-Nil-Fieber, Sandmückenfieber, Flussblindheit, Dengue-Fieber
  • Mückenschutz: DNFT Mückenspray (DEET), medikamentöse Malaria-Prophylaxe, Moskitonetz, helle Kleidung

Australien

In Australien ist die Mücken-Plage weniger stark. Die Regionen Nord Queensland und Darwin gelten als Hauptverbreitungsgebiet. Ein zuverlässiger Mückenschutz gehört auch hier ins Urlaubsgepäck.

  • Mückenarten: Gemeine Stechmücke (Aedes, Culicinae)
  • Krankheiten: Dengue-Fieber, Ross-River-Fieber
  • Mückenschutz: Insektenspray, Mückennetze, Haut bedeckende Kleidung, Räucherspiralen

Amerika

In einigen Regionen gilt erhöhte Vorsicht. Im Spätsommer und Herbst kommt es in Kalifornien, Texas, Florida oder Hawaii zum Auftreten von Dengue-Fieber. Die Gefahr, sich mit dem West-Nil-Fieber zu infizieren, besteht im Spätsommer und Herbst beinahe flächendeckend. Aus Texas und Florida sind Zika-Fälle bekannt.

  • Mückenarten: Asiatische Tigermücke, Kriebelmücke, Gelbfiebermücke, Sandmücke
  • Krankheiten: Dengue-Fieber, West-Nil-Fieber, Zika-Virus
  • Mückenschutz: Insektenspray (DEET), helle Kleidung

Tipps gegen Mückenstiche im Urlaub

Abgesehen von der Antarktis kommen Mücken weltweit vor. Damit ist bei Reisen generell auf Mückenschutz zu achten. Das Risiko gestochen zu werden, ist bei einem Bade- oder Campingurlaub besonders hoch. Abhängig vom Reiseziel gelten unterschiedliche Voraussetzungen.

Wer seine Reiseplanung entsprechend anpasst, kann sich mückenfreundlich erholen. Wer seine Aktivitäten im Sommer in die frühen Morgenstunden verlegt, wird weit seltener von Mücken gestochen, als am späten Nachmittag und frühen Abend. Innerhalb Europas nimmt das Mückenaufkommen nach den ersten kühlen Nächten im September deutlich ab. Vor Reiseantritt sollten Urlauber sich informieren, welche Jahres- oder Tageszeiten am Urlaubsort als mückenfreundlich gelten.

Aber auch das eigene Verhalten am Urlaubsort ist sehr wichtig. Lüften der Unterkunft sollten so z.B. auch in die kühleren Morgenstunden erfolgen. Fenster und Türen hingegen sollte man über den Tag bis hin zur Dämmerung und in der Nacht geschlossen halten um die unliebsamen Insekten nicht in seine Räume einzuladen.

Vorbeugung von Mückenstichen im Urlaub

Die Vorbeugung gegen Mückenstiche beginnt mit einer entsprechenden Reiseplanung. Das Reiseziel und die Reisezeit haben großen Einfluss auf das Mückenaufkommen. Auch die Wahl der Reiseroute kann so erfolgen, dass Gewässer und Sümpfe weitgehend gemieden werden. Genauso kann die geplante Outdoor-Tätigkeit wie Badeurlaub, Städtetripp oder Sport einen starken Einfluss auf das Risikolevel haben. Mit diesem Wissen sollte das passende Mittel ausgewählt werden um unliebsame Überraschungen am Urlaubsort zu vermeiden oder gar gesundheitliche Probleme im Vorfeld klären zu können.

So lässt sich Mückenstichen aktiv vorbeugen:

  • Körperhygiene einhalten
  • Kleidung häufig wechseln
  • Reiseroute anpassen
  • Abstand zu Gewässern und Sümpfen halten
  • helle Kleidung tragen
  • Kleidung aus stichfestem Material tragen
  • unter Moskitonetzen schlafen
  • Mückenspray auftragen

Moskitostiche & Zeckenbisse wirkungsvoll verhindern mit DFNT

Viele Mückenarten brüten gerne in flachen Gewässern, im Zweifel genügt aber eine noch so kleine Pfütze, um ihre Eier darin abzulegen. Globalisierung und Klimawandel sorgen dafür, dass sich inzwischen auch Stechmückenarten aus Gebieten wie den Tropen in Süd- und Mitteleuropa wohlfühlen, darunter die Gelbfiebermücke, die Buschmücke oder die Asiatische Tigermücke, die sich sogar schon in Teilen Süddeutschlands etabliert hat. An Bord von Schiffen oder Flugzeugen werden die Moskitos unbemerkt eingeschleppt und breiten sich dann rapide aus. Viele der in den Tropen beheimateten Mücken tragen gefährliche Viren in sich, die sie beim Stich auch auf den Menschen übertragen können. Diese Viren können gefährliche Krankheiten, wie das Dengue Fieber, Malaria, Gelbfieber, Zika, Chikungunya oder das West-Nil-Fieber, auslösen.

Mit dem DFNT MÜCKENSPRAY HautSpray haben wir ein Mittel zum zuverlässigen Mückenschutz entwickelt. Das Mückenspray ist eine effektivere Methode zu herkömmlichen Mückennetzen oder Mückenarmbändern, da es dafür sorgt, dass Mücken den Geruch des Menschen nicht bzw. vermindert wahrnehmen und dadurch nicht zustechen. Mückenarmbänder bieten zudem auch keinen Ganzkörperschutz vor lästigen Mücken. Das DFNT Mückenspray entfaltet nach dem Aufsprühen auf Haut oder Kleidung sofort seine Wirkung, die sogar bei starker Sonneneinstrahlung bis zu acht Stunden anhält. So schützt DFNT MÜCKENSPRAY HAUTSPRAY zuverlässig vor den Stichen heimischer und tropischer Moskitos und beugt potenziellen Krankheiten, wie z. B. Malaria vor. Da auch Zecken die menschlichen Duftstoffe dank des Wirkstoffs DEET nicht mehr wahrnehmen, eignet sich das Mückenspray daher auch ideal als Zeckenschutz.

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Linderung von Mückenstichen während einer Reise

Zahllose Urlauber trifft es unvorbereitet. Nach einem Mückenstich rötet sich die Einstichstelle, schwillt an und beginnt zu jucken. Um den Juckreiz zu lindern, ist Kühlen eine einfache wie effektive Maßnahme. Linderung verschaffen auch Antihistaminika. Ein entsprechendes Gel mit oder ohne Cortison-Zusatz stoppt den Juckreiz und kühlt gleichzeitig die Wunde. Man kann Antihistaminika aber auch in Tablettenform zu sich nehmen. Rezeptfreie Mittel wie z.B. Cetirizin oder Loratadin können vor dem Urlaub in der Apotheke erworben werden und sollten Bestandteil der Reiseapotheke sein. Vor einer gleichzeitigen Einnahme von Antihistaminika in Tablettenform und der Anwendung des Gels an der Einstichstelle sollte ein Arzt befragt werden, da man in solch einem Fall die empfohlene Tagesdosis leucht überschreiten kann. Bei stärkeren allergischen Reaktionen an der Einstichstelle können auch Pflegetücher mit Essigsaure Tonerde helfen. Diese sollte man frühzeitig kalt lagern um den Linderungseffekt noch zu verstärken. Die Tücher können aber ohne Probleme mit Antihistaminika und mehrfach angewendet werden.

Eine schnelle Hilfe für unterwegs kann auch Hitze sein. Diese Wirkung kann ein heißer Löffel auslösen. Die Hitze geht gegen die im Mückengift enthaltenen Proteine vor.

Diese Maßnahmen können Mückenstiche im Urlaub lindern:

  • Einstichstelle kühlen
  • Heißer Löffel
  • Kühle Pflegetücher mit Essigsaurer Tonerde
  • Kratzen verschlimmert die Beschwerden
  • Salben und Gels (Antihistaminikum)
  • Tabletten mit Cortison bei allergischen Reaktionen
  • Verband anlegen bei entzündeten Wunden

Zusammenfassung und Fazit

Stechmücken können verschiedene Krankheiten übertragen. Bei Reisen innerhalb Europas ist die Gefahr relativ gering. Während in Nordeuropa kaum mit gefährlichen Blutsaugern zu rechnen ist, hat die Klimaerwärmung in Italien, Spanien, Griechenland oder Kroatien bereits dafür gesorgt, dass tropische Mückenarten vermehrt vorkommen.

Vor Reisen ins Ausland sollten sich Urlauber über ein mögliches Risiko informieren. Ein Mückenschutzspray gehört in jeden Reisekoffer. Bei Reisen in Risikogebiete empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation die Verwendung von Insektenschutzsprays mit DEET. Der auch im DNFT Mückenschutzspray enthaltene Wirkstoff schützt zuverlässig und über mehrere Stunden. Die größte Gefahr geht in Afrika von Stechmücken aus. Aber auch Reisende in Südost-Asien sind gefährdet.

Häufige Fragen zum Thema Mückenschutz

Was ist DEET?

DEET steht für Diethyltoluamid. Der chemische Stoff gilt seit Jahrzehnten als besonders zuverlässig bei der Insektenabwehr. Ein Schutz besteht nicht nur gegen heimische und tropische Stechmücken, sondern auch gegenüber Zecken oder Bremsen. Nach dem Auftrag auf die Haut wird ein Schutzfilm gebildet und die Insekten werden vertrieben.   

Was ist der beste Mückenschutz?

Bei Reisen in die Tropen und nach Afrika besteht ein hohes Ansteckungsrisiko mit Gelbfieber, Malaria oder Dengue-Fieber. Nur DEET-haltige Insektensprays schützen sicher und nachhaltig. Neben dem Auftrag des Moskitosprays haben sich das Tragen heller Kleidung und der Gebrauch von Moskitonetzen bewährt.

Wie kann ich Mücken vertreiben?

Durch den Auftrag von DEET-Insektenspray werden Mücken gar nicht erst angelockt, da sie die menschlichen Duftstoffe nicht mehr wahrnehmen. Während dunkle Kleidung die Insekten anzieht, werden sie durch das Tragen heller Kleidung abgestoßen. Beim Urlaub in heimischen Gefilden helfen Duftpflanzen wie Minze und Lavendel oder ätherische Öle bei der Mückenabwehr.

Was zuerst auftragen: Sonnencreme oder Mückenschutz?

Im Urlaub ist ein effektiver Sonnen- wie auch Mückenschutz wichtig. Beide Mittel dürfen jedoch nicht zeitgleich verwendet werden. Der Sonnenschutz wird zuerst aufgetragen. Bis zum Auftrag des Mückenschutzes sollten Urlauber mindestens 15 Minuten warten. Wird dies nicht beachtet, können Insektenmittel den Effekt der Sonnenmilch mindern.